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Jeschurun · 1855-10-01 · Heft 1 (Oktober 1855) · p. 13

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1855-1856)
Issue
Heft 1 (Oktober 1855)
Article
Thischri
Date
1855-10-01
Page
13 (sequence 13)
Language
German
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Rösch K-schLncch. 13 mix erhob, fei dir nicht nur Gott, ressen Allmacht du etwa im großen All des Himmels und der Erde verehrest und preisest, sei dir dein Gott, dem du dein Herz, deine Hütte hingiebst, ganz hingiebst, ungetheilt, ausnahmlos, den du walten lassest über die Gedanken deines Geistes, über die Kräfte deines Leibes, und den du walten lassest über jedes Theilchen deiner Güter, dem du den einzigen Thron erbauest in dem Heiligthum deines Innern und in dem kleinen und großen Geschicke deines äußern Lebens keinen אל זר im Innern, keinen אל נכר im Aeußcrn, vielmehr den Einig Einzigen, jeden Pulsschlag des Herzens und jeden Pendelschlag der Zeiten mit allmächtiger, allgegenwärtiger Liebe und Gerechtigkeit schaffenden und spendenden und regierenden Einen, wie du Ihn erkannt hast in Mizrajim in seiner gewaltigen Höhe, und ihn erkannt hast in Mizrajim in seiner liebenden Nähe, Ihn, Ihn allein in deinem Herzen, allein in deiner Hütte, י— dann הרהב פיך ואמלאהו, dann wünsche dir Paradiesesseligkeit auf Erden und Gott giebt sie dir! Aber Theruah klagt: ולא שמע עמי לקולי וישראל לא אבה לי ואשלחהו בשרירות לבם ילכו במועצוחיהס — ״Aber mein Volk — hörte meiner Stimme nicht ״Und Israel — fügte mir sich nicht, ״Da ließ Ich cs fort im Dünkel ihres Herzens, ״Mögen sie einmal gehen in ihren selbstgeschaffnen Plänen", — Hörst du die Klage? Mit קול שופר הלוך והזק, mit immer wachsender, steigender Kraft rief uns und ruft uns Thekiah zu Gott, daß wir stets horchen sollten dieser Stimme , mit ununterbrochenem Ernst, in stets wachsender Hingebung und Liebe folgen sollten der Stimme , mit welcher unser Gott und König und Hirte uns ruft — wir aber möchten sein Volk wohl sein, und Freiheit und Friede und Freude und Heil und Paradiesesseligkeit auf Erden von Ihm erwarten — aber gehorchen wollten wir Ihm nicht, aber Gedanken und Gefühle, Genüsse und Thaten von Ihm nicht beherrschen lassen, und Freiheit und Friede und Freude und Heil und Paradiesesseligkeit auf Erden nicht in den Wegen suchen, in welchen allein Er sie uns finden lassen will! — möchten Israel wohl sein, das gottgetragene, gottbeseelte, gottgesegnete Volk — aber nun die von Gott verliehene Macht, die von Gott verliehene Kraft, den

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