Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 11 (August 1855)
- Article
- Aw
- Date
- 1855-08-01
- Page
- Seite 572 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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A t». 573. flc&ung Mer Güter und Bestrebungen (^ח^ם וםלייו), forderte die Richtung jedes PulsschlageS auf dieses göttliche Ziel (ריקה רם?),' forderte die Weihe Mer Sinne und Gedanken, aller Schritte und Handlungen (הקטרה איברים) eines ganze» Einzeln- und Nationallebcns, auf das! AllcS geläutert und geweiht, geheiligt und gehoben sich zur Erhaltung dcS Göttlichen auf Erden, sich zum Wohlgefallen Gottes vollende (לחם אשה ריח ניחוח לד׳)• DaS war der Tempel, daS war die Aufgabe, die gelost, daö waren die Wege, auf welchen sie gelöst werden sollte. Und nun die Stadt, die dieses Hciligthum, und daS Land, das diese Stadt umgab? ״Ziehe deine» Schuh von deinen Füßen, denn der Ort auf dem du stehst, gehört dem Hciligthum!" sprach der Gottcöbote mit dem gezückten Schwcrdte zum ersten jüdischen Feldberrn, nachdem der erste Schritt zur Besitznahme dieses Landes geschehen war. Dem Heiligthume gehört daö Land. Ein GottcSberg war dieses ganze Land, auf dessen Gipfel daö Thoraheiligthum leuchtete, um das ringsum die Stämme Israels wohnten. ״Du bringst sie hin, du pflanzest sie ein auf den Berg deines ErbcS, auf die Stätte deines irdischen WeilcnS, die du, Gott, bereitet!" Dem Hciligthum, dem Thorahciligthum dicö Land! Daö Ziel, daS das Hciligthum symbolisch zeigte, die Wege zu diesem Ziele, die vor dem Heiligthume symbolisch gelehrt wurden, sollten in dem Leben dieses Volkes auf diesem Boden ihre Verwirklichung finden. Und so lange nicht der letzte Faden zerrissen war, der dieses Hciligthum mit diesem Lande und diesem Volk verknüpfte, so lange Hoffnung war, daß dieses Volk den Gottvcrlichcnen Boden nur für das Heiligthum bewahren werde, so lange Hoffnung war, daß dieses Volk ״Licht" und ״Tisch" seines Staatenlebcns, ״Geist" und ״Wohlstand" seiner Nationalentwickclung nur auö den Händen dieser Thora empfangen und nur den Zwecken dieser Thora geheiligt erreichen werde, so lange Hoffnung war, daß in dem Staatenlcbcn dieses Volkes nur die Thora.- ihre Verherrlichung finden und ihre segnende Kraft in einer solchen HeilSgcstaltung beweisen könnte״ daß im irdischen Heil (שלם).'.sich' die GotteShcrrlichkcit leuchtend offenbaren (מ״אה) würde ,(ירו שלם)- fo lange ruhte Gottes Herrlichkeit auf diesem Tempel, so lange umschwebten GottfS Cherubim Volk und Land , so lange sandte Gott seinen Geist uyd sein Wort durch) Propbctcnmund ans