Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1855)
- Article
- Aus der Mappe eines wandernden Juden
- Date
- 1855-07-01
- Page
- 542 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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542 Au« Ux Maxpk eine« roaittfrnWn Juden. zerstören das Göttliche im Bewußtsein der Menschen, machen die Vorsehung in der äußeren Welt, und das Gewissen und die sittliche Scham und die Reue in der innern Welt znm Gelächter, mache» den Menschen irre an sich selbst, wie an seine höhere, fromme, gött-- liche Natur, irre an seinen höher«, heiligen göttlichen Beruf! Und wie in dem Menschen der Glaube an sich selbst, der Glaube an seine sittlich höhere, freie göttlich heilige »nd;» heiligende Persönlichkeit verdrängt wird, so wird auch das Rechtsgefnhl zum Mährchcn und die Liebe wird Schwärmerei, und alle ״Klngbeitssysteme" werden cS nicht hindern, daß der 'צורר ך, daß der Feind des Göttlichen — wen» ihn nicht wider seinen Willen und im Widerspruch mit seinem ״Prinzips", die doch auch ihm innewohnende göttliche, elbische Natur zur Jnccnsequcnz nöthigt und ihn besser sein laß!, als er seinem Systeme gemäß sein dürfte, und ihn somit mit sich selber widerlegt — nicht □אויב ומחבק werde, zugleich zur gewalthätigen Feindschaft und zur lieblosen Selbstsucht dem Brudermenschen gegenüber hinabsinke. Doch fürchten wir nicht! Einzelne mögen so zu Grunde gehen, Geschlechter mögen so verderben, in, großen Ganzen כה אדיר שמך ׳בכל הארץ wird immer herrlicher, immer verbreiteter werden die Anerkennung Gottes auf Erden ׳אישר חנה הורך על השמים dessen Majestät ja über die Himmel leuchtet! מפי עוללים ויונקים יסדת עוז/ Es dem Munde der Kinder und Säuglinge bat Er sich seine siegende Macht gegründet למען צורריך להישביח אויב ומחנק□, denen gegenüber, die Ihn zu verdrängen wünschen, auf daß nicht Mrnschcnfeindschaft, Lieblosigkeit und Selbstsucht anfwnchcre auf Erden. כי אראה שמיך מעשה אצבעחיך ירה וכוכבי□ אישה ׳כוננח Den» sehe ich deine Himmel das Werk — Mich dünkt aber, unterbrach ich ihn, nicht diese Leugner des Göttlichen in der Welt und dcö Göttlichen im Menschen seien die eigentlich zu fürchtende» Feinde des Göttlichen. Ihne» gegenüber wird immer das mit der Gewißheit realer Wirklichkeit sich dem Mcnschcnbcwußtscin aufdringende Dasein des sittlich freien Göttlichen im Menschen, und die zu diesem sittlich reinen Gotteshauche im Menschen aus den Herrlichkeiten der Natur vernehmlich redende Gottesmajcstät sehr bald den Sieg wieder erringen. Dieser, seit Jahrtausenden ja schon von Zeit zu Zeit hervortretende diametrale