Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1855-03-01 · Heft 6 (März 1855) · p. 306

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1 (1854-1855)
Issue
Heft 6 (März 1855)
Article
Adar
Date
1855-03-01
Page
306 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2932754-2932807-2932814-2938446--00465-2938477
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

306 5t bar. ושרף אח הפרה• לעיניו ,אח ערה ואח בשרה ואח דמה י על פרשה ישדר davor זחססן wir rbensowcnig das Auge verschließen, יז״ 5ושרף אח הפרה לעיכיר« diese Vergänglichkeit ist kein eigentbümliches Leos des sterbliche» Menschenleibes, dieses Loos der Vergänglichkeit tbeilet er mit Allem, was von dem ״Usop bis zur Zeder" in der Welt des vegetabilischen Lebens, mit Allem, was vom ״Wurm bis znm Säugetbier" in der animalischen Welt zum zeitlichen Dasein erstanden, ולקח הכהן ע*ץ ארז ואזוב ושני חולעח,?Mied gebet ein in dieselbe Auflösung der Elemente והשליך אל חוך שרפח הפרה, — »nd von dieser ganzen irdisch entstebendcn und irdisch zerfallenden Welt wird Nichts für die Ewigkeit, Nichts für die schon himedige Unsterblichkeit gerettet, als der mit dem in unsterblicher Freiheit gottebenbildlichen Mcnschengeistc vermählte, mit ihm zu Gott cmporstrebcnde, für Gott emporwaltendc, seiende und wollende Blutstropfen des menschlichen HerzcnS! Das ist die Lehre von der טומאה, don der Gebundenheit, der Unfreiheit, der Sterblichkeit alles nicht zum reinen Menschendasein erstandenen irdischen Wesens; und das ist die Lehre von der טהרה, von der Reinheit, von der Freiheit, von der Selbstständigkeit und Ewigkeit alles in dem Menschen mit Gott vermählten irdischen Lebens! Und siehe, so oft ein Mensch, oder ein dem reinen Menschenwirken angchörigcs Werkzeug und Mittel mit einer Menschenleiche in Berührung gekommen, dürfen sie nicht ringehen in das Hciligtbum der Gottcslehrc, es sei denn zuvor eben diese Lcbrc erneut in's Bewußtsein gebracht, die Lcbrc: Daß der Tod, d. i. die Unfreiheit, das Erliegen der bezwingenden Gewalt äußerer Mächte, auch für den ivJcitfdtenlcil» erst mit dem bcginne. Nur die Leiche, die von dem gottebenbildlichen Mcnschcngeist verlassene, von ihm nicht mehr beseelte zu Staube zerfallende Hülle gehört dem Reiche der טומאה an. Aber im Leben, mit diesem gottcbenbildlichcn Menschengeistc zu seinem Boten und Werkzeug für den Dienst Gottes auf Erden vermählt, gehört selbst der irdksche Leib dem Reiche der טהרה, dem Reiche der Freiheit und Selbststän-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.