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Jeschurun · 1855-03-01 · Heft 6 (März 1855) · p. 305

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1 (1854-1855)
Issue
Heft 6 (März 1855)
Article
Adar
Date
1855-03-01
Page
305 (sequence 9)
Language
German
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Paraschath Par»h. 305 »nid Ihr Übergebets dem Priester. Der führt es hinaus, außerhalb des Kreises jüdischmenschlichen Wirkens, und "לפביו," unter dem ״bewnßlsolleu" Pricsterblick 1ושחט אוחו ל2^י, »,eisterc man eS mit der tödtenden, opfernden Hand. u>׳d אדומה חמימה s״ es, אשר אין בה מום H es! Nicht erst wenn die Lebensfarbe erblaßt, selbst in der jugendlichen, männlichen Fülle des Lebens, — und nicht nur einzelne Seiten dieses pulsirenden Seyns und Wollens, ohne Rückhalt, unverstümmelt, ausnabmloö muß erst das Thier unter dem unverwandten Priesterbewußlsein gemeistert werden, ebe cs in jüdischen Lebenskreis Eingang siudrn darf. U»gemeistert ist jedes Moment dcS tbierischcn Lebens und jede Seite des thicrischcu Lebens gebannt ans dem jüdischen Lager. Hinaus weist der Priester das ungcbändiftte Tbier aus dem Lager. Aber nur ungcbändiftt, ungemcistcrL iß das Thierleben aus dem jüdischen Kreise gebannt; unter dem Priesterbewußtsci», von der Meisterschaft des Menschen beherrscht, darf es nicht nur in den MenschenlkreiS des jüdische» Lagers ein״ z׳cl׳cn, ולקח הכהן מדמה באצבעו והזה אל נכח פני אהל מועד מדמה שבע פעמים/ hinein in das AUerheLiigftc tvnfr der Priesterfinger jedem menscklickbeücrrschtcn Blutestropfen die BestiMMUNg der Weibe, auf das;, wie die ga!nc seckstägige Erdschöpfung das Sabbatbfiegel des Gotlesbnndnisscs trägt, also dieses Gottesbündniß, diese Sabbathvermählung mit Gott fick in jedem Pulsschlag unseres Herzens, in jedem Blutstropfen jedes einzelnen .Menschen wiederhole und wir nickt nur jenseits ernst zu einem seligen Leben erwachen, sondern wir sckon hinieden, mit unserm ganzen Dasein, auch mit dem hinieden vom irdischen Blute getragenen Sein und Wollen, ein nur Gott untergebenes, zur ewigen Freiheit gehobenes Leben in seliger Gottesnähe gewinnen! Freilich, was von diesem thierischen Wesen nicht die Richtung m's Allerheiligste gewonnen, was nicht in diese Weihe an Gott zur freien Erfüllung seines heiligen Willens eingttgangen, auch was nur Träger des zu Gott emporstrebenden Lebens gewesen, das sehen wir vor unseren Augen zu Staube jevfaUeu wie es vom Staube gekommen, das verfällt der auflöscnden Allmacht der Elemente

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