Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1855)
- Article
- Schewat
- Date
- 1855-02-01
- Page
- 252 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2932754-2932807-2932813-2938335--00377-2938386- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
252 Schewat. schwach, gesund der Eine, krank der Andere, der Eine geistig begabt, von mindern Geistesgaben der Andere, das scheidet nicht die Rangesstufen im Gottesreiche. Leiste nur Zeder mit seinem Maas; von Kräften, in seiner Lage, seiner Stellung, in dem ihm angewiesenen Kreise, für (Mott und die Z'ördernng seines heiligen Werkes auf Erden das volle Maas; deo Möglichen, sei Zeder nur ein treuer Diener am Gottesheiligtbnme und wir wiegen auf d e x heilige n Gott e s w a a g e Alle g l e i ch. Ob der Gebieter über Millionen Millionen gespendet, der Reichbegabte Welten erleuchtet, Welten erlösetder nach Pfennigen Rechnende Pfennige geweidet, der Bescheidenbegabte sein treues Wirken in de;.; engen Umkreis einer Menschenhütte begränzt — haben sie beide das volle Maas; des Möglichen geleistet, Einen vollen — halben Schekel hat jeder von ibitcu gebracht. ״Der Reichste kann nicht mehr, der Aermste soll nicht minder leisten, als Eine Schekelhälfte zur Gotteshebe des Heiligtbums!" lind wenn es eben keine andere reine, dauernde, nimmerzutrübende, immerzilsindende Seligkeitsfrende giebt, als das frohe Bewnsrtsein erfülleter Pflicht, als das frohe Bewußtsein zu sein, seine Stelle ansznfüllen, mitgezählt zu werden, von Gott in seinem Reiche mitgezählt \n werden, kein verlornes Leben zu leben, in der Pflicht- Tätigkeit den Zoll für's gewährte Dasein voll zu leisten, ״mit seiner Leistung für's Heiligthnm seine Person, sein Einzeldasein zu sühneiE — stehe, so ist auch eben hiermit für Alle auf jeder äußern Stufe die gleiche Quelle ewig ungetrübter, seliger Heiterkeit schon binieden geöffnet, Alle gleich bedeutend, Alle gleich selig im Gottesreiche, und Alle mit gleicher Liebe vor; Gottes Baterbnld bedacht! Zn Gottes Hände legt Zeder seinen tretten halben Schekel nieder. Alle halbe Schekel füget Er zum Gesammtban seitles Heiligthums, und in diesem treuen Mitwirken an dem Gotleswerke auf Erden findet Zeder seine Stelle, seine Bedeutung, seine Berechtigung, sein Andenken, seinen S c g e n! ״Die Spende der Sühne nimmst dnvonZsraels Söhnen und verwendest sie zun! Dienst des Stiftzeltes, jo wird sie den Söhnen Zlraels