Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1855)
- Article
- Schewat
- Date
- 1855-02-01
- Page
- 244 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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244 Schcwat. schuug: י^רלה und הדש• Sorgfältig I'aft du des Baumes gewartet und frübe schon, trägt er' goldene Früchte; aber dein Gott spricht: ״du beherrschest dich", — und die Fruebte der ersten drei Jahre verbleiben der Natur. Neif ist das erste Korn deines Ackers, das deinem leiblichen Dasein Nabrung verspricht, aber zuerst must die ״erste Garbe" in dein Tempel deines Gottes die gotrgeweibte Bestimnnlug deines ganzen leiblichen Daseins bekennen, ebe Mi vom ״neuen Korne" geniesten darfst. Und wenn du nun die Sichel schwingest an's Korn, und die frnchtbeladenen Bäume schüttelst und wiuzerst die traubenprangenden Stöcke, siebe, da tritt die ״Viebe" an dich binan und spricbt: nimm von vorn bereiu nicht Alles für dick, eine ״Ecke" des Ackers lasse den Armen, einen Jweig des Baumes lasse den Armen was dir ״entfallen" lasse den Armen, waS du ״vergessen" lasse den Armen, banne von vorn bereiu den selbstsüchtigen Gehst aus deiner Habe, lerne von vorn herein liebend der Armen und Dürftigen, der Wittweu und Waisen gedenken, denen Gott in dem Acker deines Herzens ihre Erndten angewiesen. Aber vor Allem wenn deine Arbeit au der Frucht ״vollendet" ist und sie nun in dein Haus eiuziebr und dein ״bäusliches" Daeb sie als ״die Sicherung der tünfrigeu- Eristenz deines Hauses", begrüßt, vor Allem den Moment ergreift die heilige und beiligende Gotteslebre: um dir den vollen Gruft und die bei rer e Selig׳ teit der Pflichten zu bringen, die der jüdische Besitzer trägt. Drei Stufen der Reife gebet die Frucht zu immer größerer Bollendung für dep NabruugSzwcck deS Menschen durch: auf dem Felde durch die Natur, für den Speicher durch die Menschenarbeit, für dep Tisch durch die häusliche Bereitung. Auf jeder dieser Stufen der Reife stehest du stille und weidest zuerst den Erstling des GvgenS und der Reife dem Quell alles Segens und dem Zwecke aller Reife, weidest i» ביכורי□ ,הדומה והלה, deinen Acker, dein? Arbeit, deinen Tisch deinem Gotte und seinem heiligen Worte, und mahnest, indem du diesen gottgcweihetei, Erstling in ihre,,, Namen de!» Kohcn gicbst, diesen Diener deines Gottes und seiner Thora, dast er feiner Stellung und seiner Pflicht nicht vergesse, daß er nur deshalb keinen Antheil am Boden und