Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1847
- Issue
- Heft 3
- Article
- Literarisch-kritische Übersicht
- Date
- 1847-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 23)
- Language
- German
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Lhaimud. 113 zu allen Zeiten diese Behauptung ^). Indem ich mir über den streng juristischen Theil dieser Arbeit kein Unheil zutraue, überlasse ich die Entscheidung darüber, ob in dem Buche ein tieferes Eingehen in diese Materien gesunden wird, als die Comvcndien von Miltermaicr und Schneider an die Hand geben, um so eher Anderen, als auch wirkliche juristische Gelehrsaiuleit für die jüdische Literatur durchaus unfruchtbar wäre. Verdienstlich ist hingegen, weil von praktischem Interesse, die Schlußabhandlung über den jüdischen Cid, wie auch der Althang in der zweiten Ausgabe**) des Frankel'schm älteren BuchcS über diesen Gegenstand, und in ähnlicher Weise ist Steril's Abhandlung über den Cid mono stistamo mit besonderer Beziehung aus Frankfurt all: Main dan- LenSwerlh. — Das Streben, nnt einiger lhalm. Kenntnis; sich den wohlfeilen Nu hm eines Gelehrten und MaiineS der Wissenschaft zn erwerben, ergriff alSbalv auch Hrn. Bodenheimer, der nun auf diese Weise den Zweck erreichen zn können glaubt, den er früher durch Predigten mit lateinischen und griechischen Mouo'o, oder durch daS An S sch reiben voll ein paar arabischen Stellen verfolgte. Cr begann „daö .Testament" zn behandeln. Diese „Nhci eilst tllld Plethi"-Literatur in deutschein Gewände sie ln der allcli, der sic sich anrcihcn will, nicht bloS darin nach, das; diese zu ihrer Zeit noch praktischen Werth hatte, wahrend die jetzige „für oeS Messias Zeit" geschrieben erscheint, sondern auch darin, das; sie trecken und dürr ist, während die alte voll geistiger Negsauikeil war. Sie welkt daher auch hin wie dürreS Laub. Ich re vw ei st nur beisv.'eWwcist aus den Zcngencid, reu da-) walm. Utecht gar nicht leintt, während cr iiu Mittelalter de; den Inden, welche unter Chriüen lebten, ganz gewAnIic!) loar, hingegen llngc brauch! ich bei den unter den Mohammedanern bebenden, wie llns dies Isaak een Scheschelb und Simen bell Z ein ach Dnran ariedrücklich minbeiteu und mit ilarer Einsicht den Einfluß der herrschenden Rechte begriffe auf die Umgestaltung der Pracks würdigen. "*) Das Wort: Aufgabe ist zu urgireu. Cd ist nämlich die alte, erste Anflage dev Buches, in welcher nur einige wenige Selten mnge. druckt, ein neues zweites Vorwort nnd eben dieser Anhang neu hinzu.- geroilimen sind : deil Schluß bildet der Umdrn t des alten Brucsseblew Verzcichiiisies, dem nur einige neue Berichtigungen zu dem Anfänge hinzu gefügt sind,, Geigers Zciti'ch. VI. Bd. Hl. Hst.