Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1847
- Issue
- Heft 1
- Article
- Litterarische Studien
- Date
- 1847-01-01
- Page
- Seite 26 (sequence 10)
- Language
- German
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L6 ll. Litteransche Studien. Napoportö Widerspruch und Beharren auf seiner früheren Meinung*) zeigte sich bald alö bloö willkürlich, da ihm die Stütze für seine Behauptung von Milsahagi entzogen war, die -er auch nicht zu befestigen vermochte, der gegründete Verdacht gegen Car- '.wly'ö sonstige Angaben wohl vorsichtig machen konnte, aber doch nicht zur zuversichtlichen Verwerfung dieser berechtigte. Indessen erhielt ich die volle Bestätigung dieser Carmoly'schcn Angabe auch von anderer Seite und. noch ferner die Minheilung über eine andere Stelle auS demselben Büchlein, welche Khumlino's Zeitgenosse, Schabthai Klwhcri b. Malkhicl im Conim. zu A. (§.'S Scfer ha- Schem anführt, und Dies bestärkte nicht ütos in der Annahme, daß dasselbe mathematischen Inhaltes sei, sondern berechtigte mich auch zu dem Aussprnchc, „das Blich möchte etwa jener dunkeln gaonischcn Zeit angehören, der auch die astronomische Baraitha des Forschers Samuel ihren Ursprung verdankt"**). Herr 0. Fürst nimmt nun zwar ans diese Verhandlungen insoweit Rücksicht, daß er dieser Schrift gleichfalls alö einer mathematischen gedenkt, aber —- legt sie nun seltsamer Weise dennoch dem alten Mischnahlehrcr Nathan bei. Betrachten wir daher das Verhältnis; gellauer! Wenn Cli-ser Chisma ***) die Kenntnis; astronomischer und *) Kherem Ebcmcd Vs. S. 98 u. 121 ff. *") Ztschr. Vd.' V. S. 456 f. ***) Lcsesiückc S. 55. So, ebne ben, nennt ihn auch Scherira in seinem Briese, Inch. ock. Krak. 107 b und Chef. Matm. S. 18. Über diesen Namen selbst ist noch zu Lesest. S. 112 zu bemerken, das; er nach Anleitung Icchiel'o ui Sscder ha-Doreth s. v. — mit einer von ihm vorgctragcncn Lebre in Verbindung sieben mag. Er behanvtet nämlich (Baba nrez. 7, 5^, der Arbeiter dürfe von den Früchten, an welchen er seine Arbeit verrichtet, nicht nach Belieben essen, sondern verdiene blo§ seinen Lohn. Vinn ist in ähnlicher Weise beim Bi ehe verbeten, ihm den Maulkorb beim Trcscheii anznlegen 5'M 25, H, riescir Ausdruck TTi"; überträgt aber die G. auf Menschen, die man vom Essen bei der Arbeit z'nrnolbält (B. mez. 69!>), und so mag Elie- . scr den Namen bekommen haben: der Mundvcrschließer. — In ähru Ucher Weise ist a. a. O. Elisa gegen die Sage der b. (h. erklärt, von der auch die j. E). Nichts weiß, vgl. j. Berakh. 2,2: v'dlL' 1^, ohne weiter« Erklärung. So verhält es sich auch mit der sagenhaften Erklärung des Namens IVNM. d. h. Nikodcmvs, in Tha'an. Ivb und 20», Gittin 56s u. 'Abod. Elil. 25».