Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jüdische Zeitschriften
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 473 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2929020-2929041-2929045-2932499--3146-2932591- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 1× ep/1002670
OCR text
Nachrichten^ 473 Zeitpunkte an wir sie hier zu betrachten haben, ganz besonders gepflegt. Nur selten findet stch darunter eine Arbeit von Be- .deutung, welche Gelehrten, anderer Länder angehört/ wie die ausgezeichnete Biographie deS 'Asariah de Rosst vonZunz, außer ihr - verdienen etwa noch Weisse'S ^Untersuchungen über den unter Raschi'S Namen vorhandenen Commentar zur Chronik und Slonimski's Briefwechsel mit Neggio über den jüdischen Kalender besondere Erwähnung. Hingegen enthalten die drei letzten Bände des KH. CH. — der siebente soll bereits erschienen sein, ist mir aber noch nicht zu Gesicht gekommen — außer dem Abdrucke älterer kleinerer blos Hdschr. vorhandenen Schriften, der sehr dankenswerth ist, die vorttefflich^ Mittheilungen über unbekannte Paitanim, über Moses H. Esra, Abraham b. E., über daS zum ersten Male mitgetheilre wichtige Sseder Thanaim wa-Amoraim, über den Psalmen- Commmtar von Kimchi und Mittljeilnngen aus Abulwalid und Ähnliches von Luzzatto. beächtenswerthe bibelkritische Studien von dem verewigten K r o ch mal, der mit wahrhaft philosophischem Geiste Gallizien. angeregt und mit wahrhaft philosophischer Weihe und Ruhe hoch erhaben da stand über engherziger Eitelkeit, und endlich ausgedehnte Studien über das genannte Ssed. Than. wa- Am., über den nach Maimon.ides Tode entbrannten Streit, über die Richtung der Juden in den Babylon entlegnen Landern zur Zeit deS ThalmudS und über Käräer, über Kalir, Thargumim ilnd Halakhoth gedoloth nebst Anderm, das dem Gebiete der Antikritik angehört, von/ Napaport, der, wenn auch/ Prag lebend, doch Gallizier. bleibt und der seltsamer Weifeohne sich verleugnen zu wollen, stets seinen Namen: verschweigt und sich blos durch einen — Stern bezeichnet. - Wenn auch hier der Ort niclft ist, auf den weitverzweigten Inhalt dieser drei Bände einzugchcn, wir vielmehr bereits Gelegenheit genommen haben und ferner, nehmen werden , einzelne Theile an der angemessenen Stelle unfern Lesern beurtheilend vorzuführen: so liegt es uns doch ob, die Gesammtricktimg dieser Zeitschrift und namentlich die charakteristische Verschiedenheit ihrer italienischen und polnischen Träger etwas näher zu prüfen. Die italiänische Gelehrjamkeit liebt ein breites,^solides und nüchternes Wissen, vertieft sich jedoch keineswegs in philosophische.Spekulation, dringt nicht gerne kritisch ein ' ' 33 " -