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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 3 · p. Seite 471

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 3
Article
Jüdische Zeitschriften
Date
1844-01-01
Page
Seite 471 (sequence 26)
Language
German
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Rachnchten. 47! G. 441. mit so zuversichtlicher Miene als Factum anZegeben - daß man wahrlich ganz verblüfft dasteht! — Wir haben eben gesehen, daß Herr C. , es liebt/ Zunz zu 'widersprechen,- dhne ^ihn^ zw nenne«) - allein gerade dieser Gelehrte ist ^Fuch, den E^, Wie durch die Charakteristik in Ashers Vettjamin II298ff gereizt, ganz gegen die sonst vollkommen ruhige-Hältüng deS:MatteS.miL-Anvectiven-'Lbet-. haust, vergl. S. 364 A. 1, S. 38Z f., u. II S. 43.S st Ein Gelehrter wie Zuuz, der mit ausgebreitetem Wissen und glücklichem Eömbinarionsgeiste eben so große Redlichkeit und wahre Liebe zur Sache verbindetkann sich über solche Angriffe trösten, er hat auch nicht nöthig das Bekenntniß zu scheuen, daß ihm Verfasser und Inhalt von Werken, die irgendwo vergraben sind, unbekannt geblieben, ja er nimmt gerne Jrnhümer nach besserer- EinfichL zurück. Allein die Art, in welcher Herr Carmoly einsam dasteht in der Schaar der Litteraturfreunde, immer etwas Eignes habend, von Jedem mit ' zweifelnden Blicken betrachtet, das hat etwas Unheimliches, und wir können es nur gar sehr im Interesse der Wissenschaft bedauern, daß wir ihm nicht zutraulich und freundlich als Genossen die Hand reichen können. Nur in diesen: Interesse habe ich mich bei dieser Zeitschrift so lange aufgehalten; Herr Carrrzoly möge es mir glauben: wie ich von allen den andern gründlichen Forschern, denen mehr Quellen zu Gebote stehen, die mehr Muße haben und mehr ausschließlich diesem mir so lieben Studium sich widmen können, mit Freuden aufnehme , so würde ich auch gerne von ihm lernen und ihn als Führer betrachten, und eben weil ich lm GegmLheile immer auf meiner Hut sein zu muffen glaube und der Weg mir Dvissermaßen erschwert wird, darum kann ich auch den Unwillen nicht unterdrücken. / " Aus der eben besprochenen Zeitschrift wie aus der Richtung, welche das „Literaturblatt des Orients" genommen, entnehmen wir jedenfalls eine Thatsache mit Sicherheit, daß litterar-historische Studien einem gegenwärtig stark sich-regenden Zeiünteresse entsprechen. Wenn in, Deutschland die bloße Gelehrsamkeit in diesem Gebiete als einr todte erscheinen und sich zur eigentlichen Wissenschafterheben muß, wenn das Vereinzelte blos als ein zu verarbeitender Beitrag für die klarere Erfassung der großen Geschichte der geistigen Entwickelung unter den Juden betrachtet wird, wMn ' Süd. Zeitfchr. V. Vd. , - 33

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