Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jüdische Zeitschriften
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 470 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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470 Nachrichten... 6. 7), in Narbonne der Dichter Josef b. Isaak Kimchi (das. 16 u. 17) und darauf wird S. 371 auch Bezug genommen; von Juda Thibbon wird auch der Name des Vaters, Saul, und Geburtsort, Granada, angegeben (117, 11), ein Salomo in Arles erhalt noch den Beinamen Dodia (118, 7), der Isaak aus der Unterstadt Marseille erhält noch den Beinamen Vaillac, und die Stadt wird mit einem neuen Gelehrten Abbamari bereichert (das. 20 rw 21), die Stadt selbst aber wird zum Schlüsse noch mit ot tres ecdebrg c!nn8 >6 monds belegt. Gegen die drei ersten Zusätze läßt sich an sich nichts einwenden, allein ob Benjamin davon spricht, das weiß man" aus den Ausgaben nicht, über die andern Zusätze hat man gar kein Urtheil, und dennoch wird in den Anmerkungen mit keiner Sylbe darauf hingedeutet, daß hier Verbesserungen nach dem Manuskripte vorgenommen seien. Bei einem andern Zusatze, wo nämlich ein Samuel aus Montpellier als Sohn des Moses bezeichnet wird (116 Z. 4 v. u.), liegt der Gedanke nicht ferne, daß hier eine Vermuthung von Zunz (bei ^8lr. II S. 10 A. 15) in den Tert übergegangen ist. Ohnedies-begegnet man hier mehren Bemerkungen, welche aus Zunz geschöpft sind, so A. 20 S. 120 aus ZunZ A. 12, nur daß dessen Quelle, Jerucham, in Menachem Ha-Meiri verändert wird, während Carmoly aus diesem früher nichts der Art beibrachte (vergl. Orient 1810 Lbl. Nr. 15), A. 43 u. 44 aus Zunz A. 17; nicht minder ist auch stillschweigend gegen Zunz-polemisirt in A. 17 u. 13, ohne seiner zn erwähnen, aber, wie ich denke, auch ohne Glück. Noch einer Hypothese muß ich erwähnen, die C. hier aufstellt. Den Abbamari nämlich, welchen er in Marseille hiuzufügt, läßt er in A. 85 einen Sohn des Simon Antoli sein, was wir ihm hingehen lassen können, da Simon doch wirklich, wie sonst ziemlich feststeht, einen Sohn Abbaman hatte, obgleich wir das zum Familiennamen gewordene Antoli nicht leicht vermissen dürften; allein diesem Abbamarr wird außer einem Sohne Jakob, dem bekannten Jakob Antoli, der ums I. 1232 seine Übers, aus dem Arabischen anfertigte, auch noch ein Sohn, Namens Isaak gegeben, und zwar soll dieser, der noch bekanntere Isaak b. Abbamari, der Verfasser des 'Jttur sein, der nie mit dem Familiennamen Autolt belegt wird und der— im I. 1179 geschrieben hat. Und diese so widerspruchsvolle Hypothese wird hier und noch ferner