Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jüdische Zeitschriften
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 469 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachrichten. 46 K nicht erwartet hätte, über den Besitzer der merkwürdigsten Schriften, die man bis jetzt nicht wiedergefunden, da seine Entdeckungen noch immer ganz neue Entdeckungen bleiben, über diesen höchst gelehrten Ärzt und Thalmudisten, es wird uns, sage ich, zugleich ein Noman - von ihm mltgetheilt, wie er mit seinem engbefreundeten Mitschüler zusammen sich in die Tochter ihres gemeinschaftlichen Thalmudlehrers verliebt habe, er aber vorgezogen worden sei; ferner hören wir hier wie noch an andern Orten (II S. 242. 244. 260 und 391), das; überhaupt die ganze Familie Caremolli oder Carmoly, Mein, Eli'eser, Jehudah und wer weiß wer noch, von langer Zeit her lauter hochberühmte und hochverdiente Männer waren. Es ist nur schlimm, daß wir in einer so argen, ungläubigen Welt leben! — Besondere Aufmerksamkeit verdienen in dieser Beziehung seine Studien über die Reisen des Benjamin von Tudela, von denen blos ein kleines Stückchen in der Zeitschrift, welche wir eben besprechen, ausgenommen ist (I S. 115—125). Man ist hier immer in Verlegenheit, ob man sich Herrn Carmoly's Versicherungen, die zuweilen ganz begründet sein können, hingeben soll oder nicht. Er behauptet, von diesem Buche ein Manuscript zu besitzen, dessen Abschreiber, früheren Besitzer und die Art, wie es in seine Hände gekommen, er angiebt (1! S. 108). Nach diesem Manuscript wird nun in der Übersetzung Mehres eingeschoben, oft ohne daß es im Originale mitgetheilt würde und man ist da, wie gesagt, sehr unsicher. Nach (ec!, ^siier S. 1 Z. 7) liest man noch (S. 115 Z. 8—10) die Worte: et p08866ri uue belle 8)M9gOFue äe88er'vie pur le muitre Io80pb ebu krrltu, komme 83Z6 et. kort m8trmt (vergl. A. 7 S. 119); zwischen die Worte Salomo und Chalestha (^8Ü. S. 2 Z. 4 v. u ) wird ein 1rl8 cle eingeschoben (S. 116 Z. 22 vergl. A. Li S.120), nach der Erwähnung Englands s^sIr. S. 3 Z. 6) noch gppolloo Io clos ilos (das. Z. 30 u. A. 30 S. 121), das ha-Chasan (,VsIr. 4, 2) wird in Ha-Saken, luneieir nmgcändert (S. 117 Z. 9 u. A. 46 S. 122) zugleich mir Berufung ans die erste Ausgabe. Allein solche Zusätze und Berichtigungen finden sich auch sonst ganz stillschweigend, ohne daß eine Abweichung der Leöart angeführt und eine Stütze aus dem Manuskripte angegeben wird. In Gero na wird der Dichter Serachrah Ha-Levi als Präses der Gemeinde angeführt (116,