Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jüdische Zeitschriften
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 468 (sequence 23)
- Language
- German
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468 Nachrichtens M58. c!o notro Libliotkdguo, no 83), ei e'ost proliablomonl Io son6rltour 60 I'öoolo moclicaio 6o eotto villo. Man findet hier eine solche Masse genauerbisher so ganz unbekannter Nachrichten, daß man in wahres Erstaunen geräth. Zuerst bewundert man C.'s genealogische Kenntnisse, die auch sonst häufig sich zeigen^ also ein Abon war der Großvater des bekannten Moscheh ha- Darfchan, woraus er Dies wohl entnommen? sehr einfach. Nathan, der häufig in Ärukh Moscheh Ha-Darschan anfuhrt, nennt auch ein Mal ein Schuloberhaupt Moscheh b. Jakob, ein ander Mal einen Moscheh b. Jakob b. Moscheh b. Abun aus Narbonner Rapaport (Nathan A.- 35) spricht zweifelnd die Vermuthung aus, es dürste dieser Moscheh derselbe mit dem Darschan sein, was aber gerade dadurch, daß dieser so häufig ganz einfach angeführt wird, während hier der Vorfahren -Namen hinzugesetzt find, um ihn näher zu bezeichnen und kenntlich zu machen, sehr unwahrscheinlich ist. Für E. ist Dies nun nicht blos eine bestimmte Thatsache, sondern an diesen Abun knüpft sich alsbald eine ganze Litteraturgeschicht-e jener Zeit, er kennt seine Studien, er kennt seine Schüler, er kennt deren Werke, unter die er das Seftr Nefüoth zählt, von dem bereits oben die Rede war. Allein er citirt ja, wenigstens für einen Theil seiner Angaben, eine Quelle, nämlich das Jemoth Olam, ein Manustript seiner Bibliothek? Aber da eben stößt man auf neue Bedenken. Schon in Jost's Annalen wurde dieses einmal dem Publicum vorgeführt, als ein Werk seines Großvaters, der nach vortrefflichen Quellen gearbeitet habe; in der rovuo begegnen wir ihm noch öfter S. 356 A. 2, wo aus ihm die Nachricht genommen sein soll, Jehudah Chajug habe einen Eonnnentar zu eön Sina geschrieben, der den eines andern jüdischen Arztes, Namens Aharon, übertroffen habe, und wieder erfahren wir dann (H 430), daß Jehudah (nicht, wie früher angegeben, Jishakhar, dieser sei dessen Sohn.) Carmoly dieses Werk geschrieben, eine jüd« Chronik von Karl dem Großen bis zur Ankunft Ludwigs des XVI. enthaltend, und . ein anderes, eine Erklärung zu E. C.'s Mosnajim und endlich ein Verzeichniß der jüdischen Ärzte, die Herr C. oft benützt habe, Alles natürlich in Manuscript. Vei dieser Gelegenheit wird uns' ein Roman über diefts Wunder seiner Zeit, über diesen kritisch-geschichtlichen: Forscher, wie man ihn im 18ten Lahrh.