Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jüdische Zeitschriften
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 467 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachrichten. 467 anlehnt, woselbst es heißt: Ehasdai's Brief sei ihm durch Jakob b. El'asar aus dein Lande Nemez (Deutschland, wie C. S. 52 richtig erklärt) zugekommen? Indem von einer in Belgien im I. 1370 stattgsfundenen Judenmetzelei die Rede ist, sügt'C. hinzu (S..174): C6tt6 9M-6U86 euta8ti-0.i)!i6 a fourni!o 8u^'et ü UNO örlößio d6drui(iu6, <;ue nou8 avon8 6859;^ do truduiro ainm, und darauf folgt diese angebliche Übersetzung; diese Elegie ist nicht bekannt, dennoch wird weder der Anfang im Originale noch daZ Manuskript, in welchem sie sich findet, angegeben, und dabei klingt Vas Gedicht so recht gemacht orientalisch. Wahrlich, ich möchte mit Niemandem streiten, wenn er die Übersetzung als dgs Original betrachtet und das 2ahr der Abfassung auf 1841 bestimmt. Noch schlimmer ist, wenn ohne Weiteres die unbekannten Verfasser bekannter, aber untergeschobener Schriften mit einer Bestimmtheit hingestellt werden, daß der Unkundige ganz unschuldig folgt, der Kenner aber lächeln muß. So erfahren wir (S. 211) vom Jahre 1087, daß N. Eli'eser der Große da gelebt und sich berühmt gemacht habe par un ouvrugo remurtiuaklo, eonrm 80U8 Io titre dir korko (I. ki-) kal>I)i Llie^er. ES ist wahr, es hat um diese Zeit ein N. Ellleser, zubenannt der Große, gelebt, aber der bekannte Midrasch sollte von ihm herrühren, während, ganz abgesehen von den vM älteren Autoren, die vielleicht auf ihn Bezug nehmen, bereits Elie'sers jüngere Zeitgenossen, Raschi und Nathan ihn stets als eine Autorität, die sie als eine alte verehren, so häufig im Munde führen, und er bald darauf auch von den spanischen Judew, die ein neueres deutsches Product gar nicht sehr günstig betrachten, als bedeutendes Werk, das sorgfältiger Forschung Werth sei, benützt wird? Nein, uns für so leichtgläubig zu halten, dazu gehört doch etwas viel Selbsttäuschung. So finden wir S. 359 eine Schule zu Narbonne genannt, von der es heißt: eile tut pr^idäo ver8 I'an 1000, par Io doeto knblu ^kon, Zrancldu suvant ZI0186 Iiu-Vursckon (I.-an). I.a roligion lut la bu86 de I 6N8oiZn6M6nt, MM8 la mödeeino n'^ ^Lait pn8 nezli^o. un äo8 diseip!68 d'^kon, dont I'Iri8toir6 NO N0U8 a P98 eon86rvo Io NOM, MÜ18 ^ui N0U8 9 t!-aN8MI8 Io titro d'un ouvraßo mMieal (ju'il avuit eomp08ä, 50 rendit ä Älontpellior vers 1025 (und dazu A. 1: Femotii OImn