Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jüdische Zeitschriften
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 466 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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466 Nachrichten. ist cs nicht so sehr auffallend, daß Einige in der gewohnten Weift sortfuhren, ohne zu bedenken, daß sie nun das volle Jahrtausend zurücklaffen könnten, da man sich ja der Buchstaben bediente, die eine Zahlvermehrung zuließen, ohne tausend zu erwähnen u, s. w.). Diese Gewohnheit hatte besonders der genannte Abschreiber, der Dies auch in einem andern Koder that, welcher im Orient das. Nr. 43 S. 660 ff. besprochen ist) die Zeit des Abschreibers ist aber ganz genau dadurch bestimmt, daß er offenbar ein Bruder des Scheintod ben Abraham ist, des Kommentators und Verteidigers des Maimonides gegen A. b. D. in Migdal 'Os u. des Verfassers des kabbal. Werkes, Kheter Schem tob, des Schülers von Salomon ben AddereLH, welcher also gleichfalls am Anfänge des I4ten Jahrh. lebte. Übrigens hat C. auch nicht bemerkt, was^ im Orient geschieht, daß der spätere Besitzer den Familiennamen ebn Gaon nicht versieht und den Vater des Schreibers vielmehr zu einem berühmten Manne macht, den er deshalb auch mit den schmeichelhaften Prädicaten „Haupt des Kranzes Ariel's*), Krone der Pracht Israels" belegt. — Allein das.Schlimmste bleiben doch noch drittens Behauptungen und Angaben, von denen man sich immer nicht erwehren kann zu glauben, sie seien geradezu aus der Luft gegriffen. In einer Abhandlung über die Chazarcn liest man (I S. 110)^8'i'I suut eu eroire Fueol) (!<z als läge dem Verfasser eine Schrift des Gelehrten dieses Namens vor; diese Schrift wird bald darauf, wo von der Korrespondenz zwischen Chasdai Sprot und dem Könige der Chazaren die Rede ist (S- L13) näher angegeben: cis czui ötait p0rt6r eetto oorresponlluneo, nous a IcU836 uno relation LUN6U50 cltt 868 voxuA68^ ja für eine fabelhafte Geschichte wird diese Neiftbeschreibung an einem andern Orte (S. 309 A. 2) geradezu als Beleg angegeben: ^venturoZ cjo Nur älueol) Klemer 3. Und von dieser alten wichtigen Schrift weiß kein Mensch ein Wort als Herr A? Wem sollte da die Vermuthung nicht nahe liegen, man habe es hier mit einer Erdichtung zu thun, die sich an den Anfang des Antwortschreibens von dem Chazarenkönige ') Ü-dN. Auch Dies übersetzt C. falsch: cllek 6<r 6'IIrie!