Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jüdische Zeitschriften
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 464 (sequence 19)
- Language
- German
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Nachrichten. 464 S. 68 u. A. 84 a S. 75). Bel Joseph del Medigo selbst, der so ziemlich nach meinen Untersuchungen über ihn bearbeitet ist, werden jedoch in der Liste der Werke in § 148 u. 9 (II S. 381 ff.) Unrichtigkeiten begangen, die hier besonders aufzuzählen nicht nöthig ist, ja ein Buch wird sogar unter Nr. 10 u. Nr. 21 doppelt genannt! In der Biographie des Saadias Gaon wird auch (II S. 37) von dessen Sohne Doßa gesprochen und zwar mit folgenden Worten: Laaclia a Iais8ä un 61s nommö kadbl Losa, le^usl, san8 il lui suoeöcka on gualit6 4o eliok 6o I'aeackomio, n'6tait pa8 moin8 un tiommo 8avaot ^ui soutint Io nom,et!a?6putation clo son poro. karmi los 0uvraA68 kakki Oosa, los plus oonnus sont: uno lottro a tÜiascka'i bon Lprot, ministro al-kalnnan III, Waliko clo Lorclouo, ot un ^ait6 oontro MtorniM clu mon6o. , Muß man nach diesen ohne weiteres Beleg hingestellten Worten nicht denken, Doßa sei ein Mann, der seinem Vater an Ruf wenig nachstehender viele Werke verfaßt habe, von denen einige vielleicht nicht so ganz allgemein bekannt, die zwei namentlich angeführten aber ganz gewöhnlich, Jedem bekannt sind? -Doch man lasse sich durch diesen zuversichtlichen Styl nicht täuschen; denn man weiß von Doßa eien weiter Nichts, als daß er diese beiden Schriften verfaßt hat, und diese selbst sind nur durch eine kurze Notiz bekannt, die erstere, welche eine Art Lobrede auf seinen Vater enthält, durch die Erwähnung bei dem Geschichtschreiber A. b. D., letztere durch eine arabische Randglosse, welche Munk zu einem Originale des Moreh entdeckt hat; weiter wird er und seine Schriften aber, soviel man bis jetzt weiß, auch von Niemanden genannt! Der Artikel über Mose Chajim Luzzatto (II S. 177 ff.) ist geradezu aus Jost's Annalen 1839 Nr. 3 u. 6 übersetzt — der natürlich kein Hehl hat, daß er aus Almanzi schöpft — und blos d.aS Schnstenverzeichniß hinzugefügt (wo jedoch Nr. 9 S. 189 .u. Nr. 19 S. 190 mit Unrecht als zwei verschiedene Werke angegeben scheinen); allein auch da haben sich Übersetzungsflüchtigkeiten eingeschlichen, die man sich erst dann zu erklären weiß, wenn man eben die nächste Quelle kennt. Bei Jost liest man (Nr. 6 S. 46): „In Frankfurt am Main fand er überall keine gute Aufnahme. N. Jakob Cohen aus Prag, damaliger Rabbiner daselbst, dem er