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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 3 · p. Seite 462

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 3
Article
Jüdische Zeitschriften
Date
1844-01-01
Page
Seite 462 (sequence 17)
Language
German
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462 Nachrichten, M. Nr. 44), macht bereits auf diese Unrichtigkeit nach Vtoch wie auf Anderes nach Zun; aufmerksam. — Auch die Geschichte der Ärzte ist von solchen Dingen nicht frei. So wird in § 6 (S. 295) aus Ies. 3, 6. Jer. 0, 44. Hosea 3, 13 u. Zach. 11, 16 geschloffen, daß damals auch -—die Könige Ärzte gewesen seien, als müßte es nicht einem Jeden klar sein, daß Krankheit und Heilung'ein gewöhnliches Bild für Zerrüttung des Staats und dessen Herstellung sei! In § 7 (S. 296) heißt es: Hlöodore- Io Nücieein, Iwmmo clo Ak'nnc! morito gui l1ori55nit u ^loxunrlrie, und dafür wird Ln A. 2 hingewiesen auf Mischnah Bekhoroth 4, 4; allein wenn auch dort Th. einen Brauch in Alexandrien kennt, so beweist Dies nichts dafür, daß er in Alexandrien gewesen, aber daß er nicht Ln Alexandrien- „geblüht," wird dort sogar ausgesprochen, da er ja mit Tarson und 'Mibw zusammen ist, sowie auch sein Aufenthalt in Lydda erwähnt wird Thofieftha Oholoch c. 4 und jer. Berakhoth c. 1 § 1 (f. 4 k), auch daß er ein „Mann von großem Verdienste" war, ist ein willkürlicher Zusatz, und höchstens läßt sich aus den wenigen Stellen, in denen er vorkommt, beweisen, daß er Vertrauen., genoß. Hingegen hätte eher eine Bemerkung verdient, daß er in unfern Mischnahansgaben nicht Theodor, sondern Theodos genannt wird und ebenso in der babylon. Gemara (Nasir 52 a), während er allerdings in Thoß. n. j. Gem. Theodor heißt, die Identität aber daraus erhellt, daß das in Thoß. u. Jerusch, von Theodor Berichtete im Babli von Theodos erzählt wird. Auch § 10 (S. 300) wird mit phantastischer Übertreibung von Samnel und Rab berichtet: c^uo io Premier so ronckuit immortel pur!u ikäorio uussi Kien yuo pur lü pruticjlio cko Io m^deeine, ee äernier s'oeenpnit. llo i'otutlo <Io Unalomio, 8i neZIi^e ulors. II eonsooru uno sommo N8862 oonsillürublo pour neireter cles endavros utin (Io I'uiro 5ur eux dos oxporionoos Lnutomrcpios; als Beleg dafür wird Ln A. 4 verwiesen auf Bekhoroth c. 5. Zieht manauch eine hier nicht zu vermuthende dichterische Ausschmückung ab, so bleibt noch immer zu viel übrig,' der Kalls der Leichen, um ste zu anatomirm, konnte damals nur bei Verbrecherleichen stattfinden, und am Ende iß dies von Nab auch nicht einmal bekannt, denn in der Belegstelle, die unbestimmt genug angegeben (st, findet sich gar Nichts,

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