Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Nissim ben Jakob und sein Sefer ha-mafteach schel manule ha-talmud [Rezension]
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 439 (sequence 9)
- Language
- German
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43S M. Nlsftm ben Jakob. abweichende LeSartcn^), ja er selbst hatte verschiedene Le-arten vor sich »). Thalmud jeruschalmi wird von ihm fast zu jeder Stelle genannt bald als „Gemara der Abendländer," bald als „Thalmud des Landes Israel." Thoßeftha gleichfalls fast auf jeder Seite. Mekhiltha de-Nabbi Jischma'el drei Male, ein Mal wird aus dem Ende angeführt, wie es sich auch wirklich im Abschnitt Wajakhel bei uns findet, so daß der Schluß, die Mek« hiltha habe den Alten iu derselben Gestalt Vorgelegen wie auch uns, dadurch gerechtfertigt erscheint * *). Z. B. Berakhoth Sa hat er die Geschichte, welche dem R. Papik begegnstr ebenso wie Nascht und S. ö. M. (Peßachrm 112 b) nicht box sich gehabt; er erzählt eine andere Geschichte im Namen des Chuschiel. Das. Wb liest «r: N'D' 1M2 NLNVl^ lL"-> 1!2X und führt aus j. Sanhedrin 11 § 2 und j. Jebamoth 2 § 4 die miseree Lesart sich mehr annahenlden Worte an.- V2 Dv N'D'2V V1N2 VN' htvilN- Das. IS s hat.er noch vor dem V des Rehemias die Worte: VNN '2 IM htDNV- Das. 57 b hat er stakt der Satze: „wer Radbi im Traum ficht rc., wer Eli'eser b. '?4sar!ah w." Folgendes: . NW' dt'"vx;2 n NN'ON^> NW'D1^>N2 Das. liest er statt und so auch an andern von ihm angeführten Orten immer und sagt, Elischa b. Abujah habe deßhalb so geheißen, weil er, „wie es in Ehagizah 14 b heiße, die Pflanzungen (des von ihm betretenen'Paradieses) beschnitten Habs und zurückgegangerr sei " er hat also das. 15 a die Stelle, wo der Nanie mir der Geschichte der Buhlerin, welche gesagt, es muß ein Anderer" sein, erklärt wird» nicht vor sich gehabt. *) Z. B. Schabbath lZ2a Hat er für die bei uns befindlichen Worte: nach einer b.A.nach der andern ähnlich mit der unsrigen. *) 3unz (gottesd. V-rtr. S. 48 A) beweist aus Arukh A. dag N. auch einen gleichen Anfang der Mekhiltha gehabt habe wie wir, doch gilt dieser Beweis nicht für Nissim, sondern bloö für Nathan, vergl. das. Wenn Zunz hingegen aus den Halakhoth gedoloth zu vermuthen glaubt, die Mekhiltha habe sich eigentlich über den ganzen Exodus erstreckt, so hat .diese V-rmuthung in den Wprtm JÜL. Zeitschr. V. Bh. . S1