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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 3 · p. Seite 437

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 3
Article
Nissim ben Jakob und sein Sefer ha-mafteach schel manule ha-talmud [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 437 (sequence 7)
Language
German
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III. Nissim ben Jakob. 437 Wenn er (A. 24) glaubt, die Erklärung/ welche- Nathan unter Ln Nissim's Namen anführt, sei unserm Buche entlehnt und zwar dem Kommentar zu Crubin, deßgleichen was Chabib zu Verakhoth Cap. 9 belbringt, so ist Dies irrig, da beides Ln unserm Buche nicht steht. Aber auch die Behauptung, daß „dieses Buch blos commentire, aber aus andern thalmud. Schriften Nichts anführe," erweist sich als dem Plane-desselben ganz entgegensetzt; seltsamer Weise glaubt Rapaport selbst (A. 23) eine Stelle, nämlich was_-Nathan unter giebt, unserm Buche beizulegen, wahrend Nissim da doch die Thoßestha zur Hülse nimmt, was Rapaport selbst eingesteht (A. 17). Allein auch diese Stelle und ebenso was Nathan unter 2 und unter ^^51 anführt, was man Alles in Verakhoth suchen sollte, fehlt hier; auch das Citat unter UAAO das in Schabbath seinen Platz fände, lesen wir nicht nur nicht, sondern sogar Ansichten, welche mehr Hai'S Worten, .wie sie Nathan giebt, sich nähern. Vielleicht hat demnach Nissim — wenn wirklich immer eine und dieselbe Person unter diesem Namen verstanden werden muß — noch andere ausführlichere Commentare geschrieben. Ebenso unrichtig nun ist Rapaport's Angabe über das Megillath Ssetharim, das er (S. 52 und A. 25) für den Zweiten Theil des Maftheach hält, „in welchem nämlich Schwierigkeiten im Babli durch Jeruschalmi und Thoßestha gelöst werden;" allein Rapaport hat sich diesen Inhalt des zweiten Theiles unseres Buches blos durch eine falsche Correttur in Asulai's Worten erschlossen, und den wirklichen Inhalt desselben, d. h. was er enthalten sollte, haben wir bereits oben nach der Vorrede mitgetheilt, wie denn auch Asulai seine Angabe den Worten der Vorrede entnommen, ohne daß er etwa sagt, er habe ihn auch ausgearbeitet gesehen, und, wie ich glaube, Nissim vielmehr seine Absicht niemals ausgeführt hat. Daß auf keinen .Fall aber in dem zweiten Theile solche Dinge Vorkommen konnten, wie sie Rapaport ihm beilegt, erweist sich schon daraus, daß hier eben blos Quellennachweis und weiter Nichts gegeben werden sollte. Auf andere Schriften von sich bezieht sich N. in diesem Werke nicht; ob Dies nun daher kommen mag, daß dieses sein erstes war oder er überhaupt keine andern verfaßt und es noch andere Nissim

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