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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 3 · p. Seite 433

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 3
Article
Nissim ben Jakob und sein Sefer ha-mafteach schel manule ha-talmud [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 433 (sequence 3)
Language
German
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ä33 III. Nissim ben Jakob. Nissim's Absicht bei dibftm WÄke war nicht etwa einen gewöhnlichen Commeniar zu liefern, sondern die Schwierigkeiten zu ebnen, welche dadurch entstanden,- daß ein Gegenstand an einem Orte des Thalmuds kurz behandelt wurde und erst durch die ausführliche Besprechung, welche ihm an einem andern zu Theil geworden,, klar wird, oder auch daß die kurze Anführung einer Meinung an einer Stelle ausdrücklich auf eine andere Bezug nimmt; um das Studium, welches dem nicht bereits mit dem ganzen Inhalte des Thalmuds Bewanderten auf diese Weise sehr erschwert ist, zu erleichtern, arbeitete nun Nissim dieses Werk aus. Er gedachte seinen Stoff in zwei Theile zu zerlegen; der erste Theil, den er als den schwierigeren betrachtet, sollte einen Commmtar zu den Stellen enthalten, die ihr rechtes Licht erst, durch andere empfangen, der zweite sollte blos, die Angabe aller angeführten Stellen umfassen, sowie ungefähr jetzt durch den Stellennachweis am Rande unserer Ausgaben gesorgt ist. Diesen Zweck giebt er umständlich in seiner Vorrede an * *); allein ob er ihn ganz aus- ON8 VD -in (l. G.) *) Die Vorr. beginnt nach den S. 432 A. 1 angeführten Worten : l'N O2N ILV und schließt: ll^dr '' '2 Nach einem kurzen Lobe Gottes entwickelt er erst, daß die Vernunft das den Menschen charakteristisch Unterscheidende ist, nur sie daher auch fähig macht, die Gebote Gottes zu halten, nur als Vernünftiger der Mensch Lohn oder Strafe erhalten kann. Fragt man nun, fahrt er fort, warum denn nicht alle Menschen, die doch darin gleich sind, und blos Israel die Lehre Gottes erhalten , und wie andere Völker Strafe wegen Uebertretung treffen könne, rda ihnen doch der Befehl nicht geworden? so ist die Antwort diese?: die Vernunftgebote sind den Menschen allen ohne Ausnahme schon mit der Schöpfung gegeben, aber auch von denen, welche erst durch prophetische Mittheilung kund worden, habe Gott dem Adam und dem Noah gegeben, wie denn über die Anzahl der noachidischen Gebote im Thalmud (Ssanhedrin 56 3) verschiedene Ansichten sind und sie nach einigen Lehrern sogar L8 oder 30 betragen; allem auch

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