Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Schriften des Isaak ben Juda Giath
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 411 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2929020-2929041-2929045-2932496--3081-2932529- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
I. Isaak Math. 41 l es sonst ein außerordentlicher Zufall wäre, daß alle uns erhaltenen sind diese Beispiele nicht seltsam gewählt, fällt der quieseirende Buchstabe denn nicht im ganzen Prät., mit Ausnahme der 3. P., aus, wozu also gerade-die zweite P. M. und von der 1. P. E. sin Beispiel mit Waw eonvers. allfzusuchen? — Die dritte Stelle ist im Zachotb, Rubrik „die Zweibuchstabigen Verba" seä. Fürth 48 a). Er spricht dort über die Verschiedenheit der Ansichten unter den Grammatikern 'über diese Zweibuchstabigen Verba; Einige hielten dafür, ein War oder .Jod fehle in der Mitte und führen dafür u. A. den Beweis an, weit ein Kamez habe, das einen quieöcirenden Buchstaben in sich fasse. Dem stellt er aber entgegen, daß auch das regelmäßige Verbum, wie im ersten Buchstaben ein Kamez habe. Den, zweiten Beweis von der Form des Fut. widerlegt er damit, daß auch umgekehrt Lei diesen VerbiS oft ein quiescirender Buchstabe gar nicht vorhanden sei. wenn er sich selbst bei den regelmäßigen finde; so bleibe beiwenn es'die Zukunft bedeute, doch das Kamez, hingegen nicht so der (Arnos 7, 9) und bei NIM (1 M. 28, LN. Lippmann. findet hier Nichts zu bemerken, obgleich es doch wiederum höchst seltsam ist, daß blos Beispiels von dem eonvertirten und nicht von dem einfachen Prät. hergsnommen werden. (Von der 2. P. M. konnte er allerdings hier nicht sprechen, da bei dem regelmäßigen Zeitw. der Vocal da ganz ausfällt und blos Sch'ewa steht, Dieselbe Ansicht trägt E. E. an einer vierten Stelle, Shafah berurah (28a) in gleicher Weise vor, wo auf die Schwierigkeit von Lippmann auch nicht hingewiesen wird. Weiß man aber, daß E. E. in der That nur dann mit Pathach punetirt, wenn der Ton auf der Ultima ist, so fallen alle diese Schwierigkeiten weg. — Ein dritter Zeuge ist Salomo Pärchen, der Ln der von Heidenh. in Mischpete hK-Te'arnim ( 43 d) angeführten Stelle die Worte seines Lehrers Juda Ha-Levi mit Nachdruck wiederholr, und sicher werden sich aus seinem Wörterbuchs, wenn es endlich einmal erscheinen sollte, viele Beweise hrnzufügen lassen. — Der vierte Zeuge endlich ist Moscheh Ha-Nakda.n in seiner Abhandlung/ welche am Ende der großen rabbmischen Bibeln stehc. Dieser stellt den Grundsatz auf, das; im Zeitwerte der letzte Vocal nicht ein Kamez, sondern Pathach sei; unter vielen Ausnahmen sind auch die zweibuchstabigeu Verba wie „die auch dann das Kamez behalten , wenn das Wort zunimmt und selbst ein Schewa hinzrr- Mugt wird, wie "7- Es gab, Dies gebt aus den