Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Schriften des Isaak ben Juda Giath
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 410 (sequence 15)
- Language
- German
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410 BibllograM?. keit dkS Jfaak ben Giath sich auf dies Buch beschränkt habe, weil .zuwider festgs-alten; neben und wird da auch als Beispiel angeführt u. und bemerkt, diese unterschieden sich als Prat. und Futurum. Nach unserer Grammatik jedoch ist als Prat. und als Fut. in der VocalisaLLon ganz gleich und nur in der Setzung des Accents verschieden, das Beispiel würde also zu den andern, die auch eine Verschiedenheit in der Voealrsation kennen, nicht gut Passen; anders hingegen wenn Juda das Prät., sobald der Ton auf Penultima steht, also Ln der ersten P^ E. u.M. u. 2P. E. mitKamez liest, also u. und nur dann wenn das Wav conversivum hinZntrirt und den Ton auf dis Ultima hinabdrückt, und in der zweiten P. M. unserer Lesart verpflichtet, nun ist das Beispiel ganz gleich den andern. Noch schlagender ist die Zweite Stelle. Es wird dorr von dem Werths der Voealisation gesprochen und bemerkt, wie durch dis verschiedenen Voeale oft auch zugleich angedeutet werde, ob die Form Prät. oder Fut. sei;, neben und wird hier wieder '»N^ u. '»NMI angeführt; hier aber besteht nach unserer Punetation zwischen Prat. und Fut. der Unterschied blos im Tone, nicht aber Ln den Boca len; was soll nun dieses Beispiel hier? Allein Juda punetirt das Prät. hingegen mit Wav eonv. und die Verschiedenheit der Voeale weist demnach auch hier auf die andere Zeitform hin. —Der Zweite Zeuge ist E. E. an vier Stellen. Mosnajim, am Ende des Abschn. Chirek (eä. Offerrb. 9a), bemerkt dieser: dis Zeitwörter, welchen der mittlere Stammbmöstäbe eigentlich ein Wav ist, dieses aber fehlt, haben KameZ, wie W, hingegen die, bei denen zweiter und dritter Srammbuchstabe gleich ist, haben Pathach wie ^; doch fällt auch bei jenen das Kamez dann weg, wenn ein Wav conversivum hin- Zutritt , wie Usbsrhaup't gilt als Grundsatz bei diesen Zeitwörrern : sobald der Ton auf der Ultima ist (und das Wort nicht Ln Pausa steht), ist der VoeaL ein Pathach." Wie, fragt Heidenhcim in der Aumerk. zu dieser Stelle, Haben denn nicht auch bin Pathach? —Eine zweite Stelle ebendas., am Ende des Abschn. ,,die Dreibuchstabigen" (42 a) besagt: „Bei Wörtern wie wird der in der Mitte quiescrrende Buchstabe bald durch den Vocal ausgedrückt, bald fallt er auch ganz weg, wie (1 M. 28, 21), (4 M. Z2. 14). Heid, findet hier Nichts auffallend, wenigstens bemerkt er Nichts; aber