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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 368

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Bruno Bauer und die Juden [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 368 (sequence 44)
Language
German
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368 ' Recensionen: fähigem Träger sich aber das Judenthum freudig und willig hin? giebl und immer tauglicher macht./ Die Ausschließlichkeit und 'die Volksthümlichkeit streift - es mehr und mehr ab und senkt sich daher in die allgemeine Idee, Ln der es von vorn herein tief wurzelte, immer mehr ein; es giebt verlebte historische Gestaltungen aus, sucht seine Entwickelung weiterzuführen und seinen wahren Geist immer mehr Herauszustellen. Diesem Processe gegenüber zeugt ebenso der Vorwurf, es habe es ja noch immer nicht weit genug gebracht, wie der andere, es höre damit auf, Judenthmn zu sein, von Mangel an Einsicht wie an. Billigkeit/ Wie, alle jene mächtigen inneren Kämpfe um Aneignung allgemeiner Bildung, um Anschluß an das Vaterland, um Umgestaltung des Gottesdienstes, über die Aufgabe des Rabbiners, als des wahrsten Repräsentanten des jüdisch-religiösen Bewußtseins, Kämpfe, deren Resultat innerlich so gut wie ganz erreicht ist, das nur noch theils durch von Außen begünstigte Lockerung des Consessionsverbands, die dem Eigensinne und der Willkür auch des Einzelnen einen Spielraum vergönnt, theils auch durch mißliebiges Eiuschreiten der Gewalt von seinem Ziele für eine Zeit lang zurückgehalten wird, während es doch nicht entgehen kann — wie, alle diese Kämpfe wären gar Nichts? die energische Reibung der Geister, .die mit frischstem Leben und unter Ermuthigung der Zuschauenden das Grabtuch abstoßen und dem heftigsten Luftzuge sich aussetzeu, wäre wirklich gar Nichts? Es ist — wer wollt' es leugnen? — noch viele Halbheit in Allem, was fertig vor uns steht, viele Connivenz, vieles Abfinden, Mäkeln und Feilschen, es gehen viele blutlose Schemen noch ftmmer umher, greifen auch mit leichenkalter Hand zuweilen in. das heißblütige Leben; wohlan, die Kritik möge drängen und stacheln, es ist ihr Recht, es ist ihre Pflicht, sie jage sie hinaus jene wesenlosen Schatten > wahrlich, wir klatschen ihr Beifall zu, wir halten es nicht minder auch für unfern Beruf, uns. zum Werkzeuge der Kritik zu machen, und scheuen nicht die. Verdächtigung und nicht das Jammern, über den Mangel an Pietät: Und gerade weil sie sich zeigt, diese Kritik, und immer mehr sich Bahn bricht, so ist die Halbheit , selbst -schon aufgelöst, von Innen heraus - vernichtet, und das todte Residuum, gegen das als ein geistloses sie aukämpft, wird auch Wlftp oder später ihren Schlägen erliegen^ in Staub

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