Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 2
- Article
- Bruno Bauer und die Juden [Rezension]
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 336 (sequence 12)
- Language
- German
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336 - ^iv^:5>.-Recensionen^' walten scherr konnte-: dann die innere Begejstignng nicht mehr mächtig genug war,--die Forin ^umzugestaltm nnd Zu durchbrechen, sondern - gänzlicher. Untergang allein dem - entzündeten Geistesstrahle genügen -konnte., Anders.^ trat - die. Religion im: Juden Du me auf;' auch hier^nahm'-sie die ihr damals nochwendigrWeschränkung au^ um erscheinen zu können, das^eine BplK ward^als durch: sich selbst und seine Geschichte/durch besondere Gnadenwahl dem heiligen Urquelle naher, stehend chetrachtet- und das Bestreben, mit diesem die engere Verbindung:- sich^zu; .erhalten-,und?' fester zu schließen, bestimmte sich auch ^äußerlich in gewissen Handlungen, Ceremonim, denen ein selbstständiger Werth beigelegt wurde. Wein hier zeigte sich gerade, mit welcher Allgewalt die Idee dieses Gefäß, datz jüdische Volk erfaßte, gerade dadurch bekundet sich das Judentum, und es allein, als Offenbarung, daß trotzdem sie in den Weg der menschlichen Entwickelung Eingehen mnßte und um zur Erscheinung zu gelangen ,, auch die Beschränkung sich gefallen ließ, doch die universelle Geltung und die die Form überragende geistige Unendlichkeit die endlichen Gestalten durchleuchtete,-das Bewußtsein -vorhanden war, die jetzige Beschränktheit fülle, keineswegs die Idee ganz aus, sei nicht ihr voller Gehalt. Dies.: ist eben der hohe Standpunkt des Judenthums ,, daß es mit der. größten Bestimmtheit in den Propheten zwischen seiner endlichen Form. und. seinem unendlichen Geiste, rang, daß diese bei ihrem Anschlüsse an dm Glauben von dem Vorzüge, des jüdischen Volkes und an die unwandelbare -Verbindlichkeit gewisser Formen., den sie so oft aussprachen und aussprechen mußten, wenn.nicht die ganze Natur des menschlichen Geistes verletzt und -die Einwirkung auf menschliche Geister unmöglich gemacht werden sollte, sie doch immer wieder von der Negierung Gottes über alle Völker, von seiner alle umfassenden Liebe, von der Zukunft, die sie alle Zu dem Dienste des einen Gottes führen werde, und , ebenso von. der unvergleichbar Höhen: Würde eines geistigen Gottesdienstes durch Heiligung des Wandels über der Hingebung an äußere Huldigungsbeweise, wie Opfer und dergl., begeistert sprachen. Der Gedanke, so. lange er noch an den ganzen innern Menschen gebunden ist, aus ihm sich erst elnporarbeitet, hat mit dem Ausdrucke zu ringen, kann in ihm nicht rein genug hervortretenaber doch verklärt die geistige Frische