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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 329

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Bruno Bauer und die Juden [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 329 (sequence 5)
Language
German
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Bruno Bauer und die Juden 329 Eorrseq uenzen zu erfassen und da nun seine Unverträglichkeit mit aller fortgeschrittenen Erkenntniß, ja daher auchmit-.einer vollen UnLebuug in die moderne: -Staatsverfassung, die- Eden Kürger höhere^-Ansprüche Mache-:zu behaupten. Wenn dieser Behauptung' djeMudem -entgM habe-, ihre l Religion-falsch:erfaßt, habe: die, Nuswüchse, aus irgend einer Zeit als das Charakteristische derselben dargestellt, die Religion an sich sei hei diesen Auswüchsen oder einer gewissen zeitlichen Gestaltung nicht betheiligt, sie stünde auch in der That jetzt auf ganz anderm Standpunkte: so verwies man ihnen diese -Bertheidigung, - sie'täuschten sich oder wollten Andere täuschen in der ^Darstellung: -des Iudenthums- . das,. .was sie als solches hinstellten, habe durchaus keine Berechtigung und weiche von den Konsequenzen ab, ^welche die Geschichte dafür an die Hand gebe> sie könnten daher ebensowenig wegen dieser Halbheit Entschuldigung vor dem Richterstuhle der Kritik finden, wie sie etwa darauf, als aus ein nicht Stichhaltiges und daher jim Leben keine Garantie Bietendes, Anspruch auf bürgerliche Aufnahme begründen könnten; ja, -fügten manche Regierungen hinzu, wir fühlen uns sogar verpflichtet, diese Mischform nicht zu dulden, nur der Confession in ihrer eigentlichen Form haben wir. das Recht zu bestehen gegeben, und die Gewalt, die sonst einer solchen Kritik nicht sehr befreundet ist, leiht ihr, in Beziehung auf Judenthum, scharfe Waffen. Es bleibt euch nur eine einfache Wahl, ruft man den Juden zu. Wollt ihr auf unfern guten Rath hören, mm so sagt ihr euch vom Judenthume bestimmt und. unzweideutig, los, wo ihr dann natürlich, setzten die Regierungen hinzu, euch einer der sonst bestehenden Confessionm anzuschließen habt, oder, wie die Freisinnigen sagten, wo ihr euch weiter eine Religion nach Belieben aufstellen könnt, oder, wie die alleinseligmachendm Kritiker verlangen, ihr euch uns auf Diskretion zu ergeben habt. Wollt ihr das nicht, nun dann bleibt bei dem Judenthume, das wir euch vorgezeichnet, aber ertraget auch alle Lünern und äußern Beschwerden desselben: witinm non eintur. Die einzig neue Wendung, die Bauer der Sache giebt, besteht blos darin, daß er einerseits darin gerechter ist als die bisherigen Gegner des Zuden- Lhums, indem er die Kritik in gleicher Weise gegen das Christenthum ihr Werk beginnen läßt, daß er aber andrerseits die Juden

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