Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 315 (sequence 55)
- Language
- German
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Saadias. 319' haben, muß Dukes' eigne Anführung aus Menachem den Saruk und <E« E.'s Zeugniß, daß das Jggaron hebräisch geschrieben sei, als triftige Widerlegung dieser an fich schon seltsamen Meinung "gellen. — S. 282: Die Uebersetzung von 7NL7O (4 M. 6, 3) . ist Als Ableitungen aus Stämmen, welche in Mschnah u. Gemara häufiger Vorkommen, sind noch zu bemerken: (Hiob 6, 17), das er „kalt werden" übersetzt, eine thalm. Stelle zum Belege anführend: (KimchL 8. v.). Offenbar hat er die Stelle Schabbath 134 a im Sinne, die in unfern Ausgaben lautet: a und ebenso im 'Arnkh, nur da§ er statt O Ü liest (unter 2, woselbst noch mehre Stetten), und das Wort wird von Raschi nicht mit „erkälten" erklärt, sondern „aufblasen," „Brandwunde erzeugen," wie es auch in den Zusammenhang dieser und der andern Stetten paßt; übrigens scheint bei Kimchi jedenfalls falsch zu sein statt oder und dieser Fehler daher zu rühren, weil Kimchi früher, nach seiner eignen Meinung, das trausponirte Rinne, vergleicht. — (Hiob 6, 6) vergleicht e. mit dem mischnaitischen und übersetzt es (068. im 1Ü68. 5. V. 1. I p. 480). (Jes. I4r 12) übersetzt er nach thalm. Sprachgebrauche: das Loos werfen, (2 M. 13, 16. 5 M. 6, 8. 11, 18.) vergleicht er mit dem mischnaitischen Binde, und übers, es (Dukes im Orient a. a. O. S. 661). — Vorgerückte grammatische Kenntnisse beweist übrigens seine Bemerkung zu (Hiob 4, 18), das er von ^71 avleitet und dabei auf das ähnliche NilW (2 M. 12, 4), das von stamme, hinweist ( 0e8. ilies. 8. v. 1. I p. 382). — S. 287 A. 2: In der Uebersetzung jedoch: und ist bei Pococke keine Variante bemerkt; ob E. E. nur eine falsche LA. vor sich gehabt (,MO^), wie im Texte der Polygl. 2 M. 3, 4 (vergl. S. 290 A. 1), oder umgekehrt der Text der Uebersetzung hier eorrigirt ist, oder endlich S. in seinem Commentare diese Erklärung giebt, muß dahingestellt bleiben. — S. 290 A. 1: Hinzuzufügen ist noch das er immer für setzt, während es im Arab. nicht Wemstock, sondern blos Rebe bedeutet, vergl. 065. 1Ü68. s. v. I p. 298; über ND vergl. die oben gemachte Bemerkung, und über noch 0e5. 1^68. 8. v. kl p. 1071. — S. 294: Die Uebersetzung von 4 M. 4, 24 lautet: die Strafe Gottes. Die Uebersetzung von I M. 3, 20 heißt 'N „alles redenden (d. h. denkenden) Lebenden" vergl- Thargum. — S. 295: Die Worte 4 M» 14, 34 ihr sollt eure Strafe empfangen 40 Jahre" übers. S. mit was nicht mit dem Lateiner der Polygl. wiedergegeben werden