Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 313 (sequence 53)
- Language
- German
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Saadias. 313 drehe??. Aach Saadias wollte ihn blos insoweit einschränken, daß er daS „nur die Bibel" bestritt, vielmehr diese für unvollständig hielt, wenn nicht die Ausführung und spezielle Bestimmung der Gesetze durch die Überlieferung hinzuLräte, und gerade diese Unvollstättdigkeit dient ihn: zur Waffe gegen die Karäer, welche mit dem Bibelworte Alles für abgeschlossen erklären. Bereits oben (S. 309) ist die Stelle aus Emunoth we-De'oth 10 angeführt, wo er dem gegen die Bibel gerichteten Eiuwurfe gegenüber, die Gebote seien darin nicht hinlänglich erklärt, die zwei andern Quelreu unserer Erkenntnis, Vernunft und Tradition, als uns zu deren Ergänzung gegeben, zu Hülfe ruft. Und diese Waffe eben will er gegen die Karäer handhaben. Im Kommentare zum Anfänge des Pentateuchs stellt er sieben Punkte auf, in denen wir ohne Tradition uns nicht zurecht finden könnten, nämlich 1) die nähere Beschaffenheit und das Maß der Schaufäden, des Lulab und der Laubhütte, 2) wieviel als Hebe an den Priester zu geben ist, 3) Heiligung des Sabbath, 4) welches Gefäß unrein werden kann, d) giebt es manche Gebote, die in der Bibel gar nicht ausdrücklich angegeben sind (ab r auch von den Karäern angenommen werden), wie das Gebet und dergl., 6) wir bedürfen der Vernunft, (?) um die Zahl der Jahre seit der Zerstörung des zweiten Tempels zu wissen und ebenso 7) um die "Zeit der Erlösung und der Auferstehung anzugeben *). Wenn Saadias in dieser Weise die Noth- *) Diese Gründe sind aus der gegen sie gerichteten Polemik des Ssalmon b en Jeruch am — über welche noch spater —, dis ich in Abschrift aus einem Leydener Codex besitze, und aus welcher das im Texte Angegebene, das bereits von Trigland in seiner ejiatnbe e. 9 p. 120 f. (eä. Wolf p. 257 k.) angeführt ist, entnommen. Ssalmon giebt Saadias Warte folgendermaßen wieder - (in dem dritten Alfabeth) : OO1L) L'pm M. Y1NV2 ' 'MV '2 N21">x. MIM MM "j ^1. N2V1 2^ "i'2'2 NM NV11NN MV V118V N2 .'2, 'NSN? NMLN nnvdr ",1p N'M ' v'^irr ux'riir^^ — nv2i "M vmrr" np N'P'2N IMdQ '" N2D'Y NI' NVIN'N .TINM rrwpd,' " ^2N NN