Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 302 (sequence 42)
- Language
- German
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Recenswnen 302 stehen, Gott macht sie den Menschen zum Gespöttes). Besonders unwürdig wäre es aber der Gerechtigkeit Gottes, Jemanden zu strafen, bevor er eine Sünde begangen, wenn er selbst im Begriffe war, sie zu begehen hier ist also statt der wirklichen Straft die Drohung zu setzen. Pharao wurde daher, als er Sarah zu sich genommen, aber von dem Begehen einer Sünde mit ihr sich zurilckhalten ließ, nicht mit Plagen bestraft, wie es im Wortsinne der Stelle (1 M. 12,. 17) liegt, sondern , bedroht, und desgleichen Abimelekh (20, 18) 3). Unwürdiger noch müßte erscheinen, wenn Gott einen Unschuldigen für das Vergehen eines Andern bestrafen wollte; wenn daher nach dem Tode von Nadab und Abihu Aharon und seine übngbleibenden Söhne gewarnt werden, daß sie nicht ihre Kleider zerreißen und dergl., damit sie nicht auch sterben, und hinzugefügt wird: „und er über die ganze Gemeinde zürne," so kann ja unmöglich die Gemeinde für den Fehler der Priester büßen, vielmehr ist der Sinn: der Zorn und die Straft würden dann von selbst die ganze Gemeinde treffen, da sie einen neuen Eerlust zu beweinen hättet). Noch weniger der Gerechtigkeit Gottes angemessen wäre es, wenn er den Willen der Menschen zum Bosen verleitete oder etwas Sündhaftes zu thun ihnen auftrlegte; allein Stellen, die einen solchen Gedanken enthalten, sind gleichfalls anders aufzufassen. heißt z. V. nicht das Herz verhärten, sondern den Mulh stärken, daß der Mensch die Leiden ertragen kann, so daß freilich die Besserung nicht durch das gänzliche Znsarnmenbrechen erzwungen wird; wenn es heißt (1 K. 18, 37): das Volk möge erkennen, daß Du der wahre Gott bist und Du (früher) ihr Herz rückwärts gewandt hattest, so übersetzt er gerade im Gegen- H E. E. z. St. 2) Ja sogar würde Gott Jemanden bestrafen, ohne daß er ihn gewarnt, so wäre es eine Ungerechtigkeit." Em. ro-. IV, 3? ,,Wegen der Gedanken, mit Ausnahme des Leugnens Gottes, ist keine Straft" das. V, 8. 3) Ml übers, er 1M17D (abw. ^ol.) u. IMIN, vergl. Bechai zur ersten St. f. 22 e. auch Saad. allgemeille Aeuße^ rangen Ern. re.!V, 4. Bechai z. St. f. 132 bo. Uebersetzung: (hingegen Wort Lich Polygl.), ganz wie Lhargmn nicht M"-?.