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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 300

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 300 (sequence 40)
Language
German
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300 Recenstonen Satans, annehmen, da die Engel ja als vorübergehend geistige Schöpfung Gottes das Princip des Bösen nicht vertreten können, wie ihnen überhaupt als rein vernünftigen Wesen, die Leidenschaft und die Begehrlichkeit nicht einwohnen dürfen; es müssen daher die Stellen, wo von einem Satan als einem höhern Wesen gesprochen wird ( 4 M. 22, 22 Job 1, 6. Zach. 3, 1), dahin urngedentet werden, daß ein Mensch darunter zu verstehen ist* *), und der 'Afasel (3 M. 16, 8) ist kein Dämon, sondern ein harter Berg 2). Umsomehr nun bemüht er sich, eine jede Affection von Gott selbst abzAweisen. Wenn es bei dem Schöpfungswerke (1 M. 1, 4 ff.) nach Beendigung jedes einzelnen Werkes heißt: Gott sah, daß es gut sei, woraus hervorgehm würde, erst nachdem es nun Ln seiner Vollendung dagestanden, fei Gott zur Überzeugung von dessen Angemessenheit gelangt, so übersetzt er: nachdem Gott (bereits früher) gesehen hatte, daß es so gut sein werde, hat er es eingerichtet^). Wenn es nun ferner heißt (1 M. 22, 1): Gott versuchte den Abraham und dann (V. 12): nun weiß ich, daß du gottesfürchtig bist, so kann dies nicht sagen wollen, Gott habe sich von Abrahams Frömmigkeit überzeugen wollen und sich dann wirklich davon überzeugt, vielmehr er habe den Menschen die Gewißheit von ihr verschaffen wollen 4); an einem andern Orte (3 M. 4, 34), wo die einfache Übersetzung lautet: oder hat Gott versucht, sich ein füllung des von Gott beabsichtigten Zweckes auch wieder dahingeht, also wahrend ihres Daseins allerdings den Menschen überragen, aber eben weil sie blos eine flüchtige.Existenz und specieüe Bestimmung haben, doch als untergeordnet erscheinen. Doch mußte man dafür S/s Schriften selbst einsehen können» Vergl. übrigens noch Emnnoth rc. III, 4 u. IV, 1. *) E. E. zu den zwei zuerst a. St. (Zach. a. a. O. erklärt E. E., und nach ibm Kimchi, stillschweigend in Uebereinstimmung mit S.). SHef Jeth. Nr. 63. Munk riotiee S. 8 u. 9. 2) IKV vergl Emnnoth re. III, 10 Nr. 9. E. E. z. St. Vergl. Poeocke ruumaclvorsioues; der Latein. Uebersetzer mißversteht es. E. E. Z. St» Die Uebersetznng von ist zwar prüfen, sie ist aber wohl im Commentar so erklärt, hingegen ich habe die Menschen wissen Lassen.

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