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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 298

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 298 (sequence 38)
Language
German
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29« Reeensionen nicht (das. III, 5); bald ist nun eine wirkliche Menschengestalt sichtbar, die mit dem Namen „Ehre, Herrlichkeit Gottes - belegt wird, bald auch bloß ein überirdisches Licht. Wo daher von einem Schauen Gottes oder der Herrlichkeit die Rede ist, so ist immer eine solche Lichtgestalt gemeint, die aber auch in ihren Ansängen,, was als „Angesicht" bezeichnet wird, einen zu blendenden Glanz ausstrahlt, als daß der Mensch den Strahl ertragen könnte, daher nur in ihrem „Hintcrtheile," d. h. in ihrem abnehmenden Glanze, erblickt werden kann, was zur Erklärung der Stelle 2 M. 33, 18 ff. dient (das. II, 8 Ende). In dieser Weise sprechen seine Übersetzungen sehr häufig von dem „Lichte Gottes" >); zuweilen wird auch „Gott sehen" durch „Gott danken" umschrieben ^). -Nicht minder mußte aber dafür gesorgt werden, daß die geistige Unendlichkeit und Reinheit Gottes nicht beengt werde durch Stellen, Ln welchen Gott mit Engeln oder gar Menschen züsammeugestellt werde, oder in denen ihm sinnliche Affectionen (Anthropopathismen) beigelegt werden, wie denn überhaupt die Mannigfaltigkeit der Eigenschaften Gottes nur von unserer zerlegenden Sprache herrührt, in ihm aber als eins mit seinem Wesen zu betrachten sind^), so daß denn natürlich Eigenschaften, welche seiner Geistigkeit und Heiligkeit ungeziemend sind, blos bildlich aufzufassen sind ^). Er erklärt daher den Spruch beim Schöpfungswerke: „wir wollen einen Menschen machen" (1 M. 1, 26), was Anrede an die Engel zu sein scheint, als übliche' Pluralwendung im Munde der Höherstehenden §); noch weniger kann er die Rede Gottes, nachdem "M, ein Ausdruck, der freilich im Polyglottentert nur zu häufig in „Engel" und dergl. verwandelt ist, wie schon Pococke in der (§inl. der VariantsnfammLung bemerkt. Vergl. r M. 18,-1. 28, 1Z. 85, 13. 2 M. Z, 6. 24, 10 LI. 17. L9, 43. 33, 14. 15. 18.19. SO s'ID, 22s'7^', 71^ M')., L3 sWI '"tv lBechai z. St. f. Iisd) Z4, 6. s. 4o, 84. ZS. 5 M. 16, 6. II. ZS. 14. 26. 2 ». v. a. St. Jes. 5. 1. 68, 19 u. a. O. Jes. 38, 11: 71^-!^, s bergt. Munk noiieo S. Z7s, Shef Z. Nr. 70 Kiinchi z. Sk. n. §. v. Emunoth re. II, 4. -») Das? c- 7. c. 8 Abschnitt NO'ksN »- . -) Das. c. 5. V, 8. E. E. z. St.

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