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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 296

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 296 (sequence 36)
Language
German
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Recerrsionen 296 die Stellen, Lu denen von Golt körperlich lautende (authropomorphische) Bezeichnungen gebraucht werden, welche einer Umwandlung .Unterliegen. Indem er sich (Emuuoth II, 8) im Allgemeinen dagegen verwahrt, Gottes Wesen mit irgend einer Gestalt sich zu denken, so setzt er sich mit den so klingenden Stellen entweder dadurch auseinander, daß er ein „gleichwie" oder „ähnlich" *) hinzusetzt, ^„da es auch sonst häufig vorkomme, daß die Vergleichungs- Partikel Khaf zurückbleibe," und in solcher Weise ^erklärt er die (bereits oben angeführte) Stelle (5 M. 4, 24): „Gott ist ein verzehrendes Feuer," d. h. gleichwie Feuer, oder er sucht die Schwierigkeit anders auszugleichen. So erklärt er die Stellen, in denen von der Schöpfung des Menschen nach dem Bilde oder der Gestalt Gottes die Rede ist (1 M. 1, 26. 27. 5, 1. 9; 6), dahin, Gott habe ihn in einer herrlichen Gestalt erschaffen, die er für ihn auserwählt, die er daher als die seinige bezeichnet, die noch dazu das Göttliche an sich trägt, daß er Herrscher auf Erden sei 2). Ae nicht mit den Ausdrücken, welche Körperlichkeit anzeigen, wredergegeben, sondern sie nach dem genannten Grundsätze behandelt, und sie waren Schüler der Propheten und verstanden die Worte derselben besser; hätten diese nun die körperlichen Bezeichnungen wirklich gemeint, würden sie sie auch ebenso übersetzt haben. Allem es war ihnen, außer ihrer eignen Einsicht, auch durch Ueberlieferung Von den Propheten klar, daß mit allen diesen verkörperlichenden Wörtern ein höherer Sinn verbunden ist und danach haben sie dieselben übersetzt," worauf denn einige Beispiele "aus dem babytonischen Thargum (Onkelos) zum Pentateuch (2 M. 9, 3. 24, 10. 17, 1 u. a. O.) folgen. So argnmentirt er auch für Auferstehung (das. IX, 1) aus der Tradition und zwar unter andern auch, weil die Alten, als sie die Lhorah im Namen der Propheten übersetzten, da im Thargnm zu 5 M 33, 21 die Auferstehung Moses lehren, das. V. 8 das Leben in der künftigen Wett erwähnen, im Thargum der Propheten aber unzählige Stellen von der Vergeltung in der künftigen Welt sprechen." 2) und bergt., dessen er sich auch sonst zur Auflösung von Bildern bedient, vergl. Munk notice S. 49. 2) In der Uebers. aller dieser Stellen der Zusatz L, 27: r>rn.Nirr- «, s.,6 hat e6. 6. niyI, wo ms.?OL. ü liest u. Pol. unrichtig ^EVergl. ferner E. E. Zu 1, 26, namentlich nach, der ersten Recesision, wie sie Josef b. Eli'essr z. St. (Ohel Josef Nr. 75) aufl'B-

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