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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 291

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 291 (sequence 31)
Language
German
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Saadias. 29 l einiger arabischer Wörter, die bei den Juden wohl so geläufig waren, ist schon längst in seiner Übersetzung bemerkt worden *). Doch verweilen wir nicht zu lange in der Außenhalle, bet den sprachlichen Studien, welche für Saadias blos vorbereitend zu der großem Arbeit waren, die er als die wichtigste Aufgabe seines Lebens betrachtete, nämlich zu der richtigen Auffassung und Wiedergabe des Sinnes der biblischen Schriften, welche er in seine mit mehr oder weniger ausführlichen Commentarien begleiteten Übersetzungen derselben niederlegte ^). Er selbst giebt uns in der Vorrede zur Übersetzung des Pentateuch, von der Pococke ein Bruchstück gerettet und sie in dem Vorworte zu seiner Variantensammlung (Londoner *) Bekannt ist der Ausdruck 7N, dessen sich Saadias für "O bedient, der im Polyglotten texte zuweilen geändert ist, wie z. B. 2 M. 4, 7 u. 2, einige Male 8 M. 4, 14 u. 15 u. 4 M. 28, 20, aber auch ebenso häufig geblieben ist, wie 2 M. 29, 86 einige Male 3 M. 4, 14 u. 15, das. o. 16 u. a. O., der auch Zes. 84, 7 vorkommt, aber von andern gleichzeitigen, und zwar sogar karäischen, Juden gleichfalls so gebraucht wird (vergl. Munk Ln rsrael. Annalen 1841 Nr. 11 S. 86.) — Dahin möchte ich auch den häufigen Gebrauch von KLO rechnen, wo es dem hebr. O^'KO und dergl. entsprechen soll, veranlaßt durch das rabb. ILO, während es der Polyglottentert in KLO, KL^, KNK, 'KLO'ON und ähnlich ändert und es seltener beibehält, wie z. B. 3 M. 16, 34. Hierher mag auch gehören die Uebdrsehung von 2^'N (S M. 8,7) mit ^KDN (KN)KMO, Dergl. L evy in dieser ZMs-chr. V. V. S. 189), während es sonst immer mit MOV wiedergegeben wird; der Polygtottentext, der es mißversteht, liest unsinnig genug -KNW KNO! 2) Er hat sicher sämmtliche biblische Bücher übersetzt, wie dies durch die große Zahl von Citationen auch - zu den Büchern, deren Spuren uns jetzt unbekannt sind, hinlänglich bewiesen ist; viele dieser Citate sind bei Rapoport und CarmoLy zusanmrengestellt, die sich jedoch noch sehr vermehren lassen, während hingegen einige in Anspruch zu nehmen find, wie z. B. der Beweis sich das Buch der Könige Uus KLmchi zu 1 Kön. 18, 37 u. 8. v. ^NK, was aus Vnntnoth we-De'oth IV Ende genommen sein kann. Ebenso ist auch .zur - Genüge dargethan, daß seine Uebersetzungen zugleich von -arabischen Commentaren begleitet waren, von denen uns die zu Psalmen, Hiob und den zwölf kleinen Propheten (Pococke zu Joel 1,15.16. -17. 3, 11 u. 12) sicher ausbchMrn fmd.

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