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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 287

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 287 (sequence 27)
Language
German
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SaadiaK. 28? verfährt, wenn er z. B. unter He abhandelt ^). So verräth es auch die Hinderstnfe der Sprachforschung, wenn er entweder rasch aus dem Zusammenhangs einem Worte für eine Stelle eine Bedeutung beilegt, die ihm.sonst gar nicht zukommt, z. B. (5 M. 33, 16) „Himmel" übersetzt»), oder mit einem gewissen spielenden Derasch^für seltenere Formen eine etwas abweichende Nebenbedeutung sucht, so zwischen und einen Unterschied machen will, deßgleichen zwischen und indem erstens das nicht zum Trinken taugliche, letzteres aber trinkbares Wasser bedeuten soll, wo er dann zur Annahme gezwungen ist, das Wasser des Jordan, von dem beide Ausdrücke gebraucht werden, sei zum Theile trinkbar, zum Theile nicht trinkbar^). Eigenthümlich ist auch, daß er zuweilen die Präposition fliND als selbstständiges Hauptwort betrachtet, entweder Ln der Bedeutung: der Untertheil oder gar: die Verwechslung, der Tausch ^). Natürlich bieten ihm nun die Eigennamen Raum genug für die willkürlichsten Erklärungen, er nimmt Pischon für den Nil, und Chavilah für Savitah, erklärt Schoham und Bedolach nach Belieben, findet Gründe für die Namen der 'Adah und Zillah, giebt die Namen auf der Völkertafel willkürlich wieder, findet in Me-Sahab einen Goldarbeiter, übersetzt die Steine am Brustschilde des Hohenpriesters frischweg, hat für Pflanzen- und Thiergattungen immer arabische Namen, wobei er sich sogar nicht scheut, aus dem Dsniah das fabelhafte 'Anka zu machen, oder erklärt auch Ländernamen als gewöhnliche Wörter, wie 1^-ssN (Zach. 9, 1) als „das Land deines Schlafgemachs," d. h. Palästina, nimmt an, Ssinai, *) Napoport, Biographie des Nathan b. Jechiel Anmerk. 11 (Bit ha- Jllhim > 830). ') E. E. zu 2 M.. 3, 2 in beiden Reeensionen. 2) E. E. zu 1 M. 19, 8 u. 3 M. 18, 27. 4) Bechai b. Ascher zu 2 M. 7, 24 (e6. Ven. 70b). 5 M. 22,27 : NNN^I, und von unten, d.h. unter Gott (NM s21) C. G. z. St.; Jes. 3, 24: die Verwechselung, vergl. E. E. z. St. u, Shafah Lerurah L8d u. Lippmann dazu. Rap. A. 37 u. Munk not. S. 37.

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