Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 286 (sequence 26)
- Language
- German
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28Y Recensionen (Ps. 16, 3) „nach ihrem Werthe," es mit 2Ü combinirend ^). Und in seinem Wörterbuche, das bereits im zwölften Jahrhundertverloren gewesen sein mag-), scheint die Anordnung in seltsamer Weise willkürlich gewesen zu sein, so daß er unter dem Buchstaben He den Artikel ^2,^! hatte, in welchem doch jedenfalls He Artikel ist, wenn auch das Wort, wie Saadias anzunehmen scheint, ein Eigenname.sein sollte ^), geradeso wie etwas früher (um 872) der Gaon Zemach Len Paltoi in seinen Worterklärungen zum Thalmud S. Übersetzung und Erklärung lauten, wie sie Schnnrrer in Eichhorn's Bibliothek für bibl. u. morg. Lit. B. III. S. 4L8 u. 9 führt (vergl. Haneberg S. 10), die Uebers. was erklärt wird: QNO Sh. I- Nr. 17; E. E. hat wahrscheinlich bei Abfassung dieser Verteidigungsschrift S. Werke nicht selbst vor sich gehabt, sondern blos Donasch's Kritik (vergl. Nr. 16, 68, 77, SO, 91, 147 u. 151), so daß er ihm Gründe unterschiebt , die ihm ganz fremd sind. 2)'Wenn es auch E. E. Mosnajim Anfang nennt, so fuhrt er es doch sonst niemals an, und Parchon, der 1161 schrieb, bemerkt in der Einl. zu seinem Werk: „Unser Lehrer Saadias, der obenan steht und der früheste Erklärer ist, die Bibel in gehöriger Weise erklärt und sie auf feste Grundlagen gestellt hat, von dessen Weisheit alle übrigen Erklärer gelernt haben, der hebr., arab. u. andere Sprachen hinlänglich verstanden, kam nicht auf den Gedanken, ein solches Werk zu verfassen, bis Ehajug' kam u. s. w." (Dukes im Orient 1843 Litbl. Nr. 11 S. 171 A. 7.) 2) Vergl. Meuachem Saruk bei Dukes aa. O. Nr. 12 S. 187 A. Doch mag Dies auch mit seiner Meinung Zusammenhängen, daß Eigennamen niemals den Artikel bekommen können, so daß er das He als mit zum Namen gehörig betrachten mußre (vergl. Shef I. Ne. 85^. Das Wer? wird dort genannt "DO u. als aus KN angeführt; der Name ^l)k (Sammlung) istjedoch dafür der gewöhnliche, wie denn die Alten immer die Wörterbücher genannt haben (vergl. Dukes das. Nr. 11 S. 170 A. 6), es ist daher Carmoly's Vermuthung vie S. 40, es sei ^1N.1N zu lesen und die Abhandlung über die Kehlbuchstaben gemeint (vergl. oben S. 282), umsomehr unbegründet, als diese arab. abgefaßt, das Jggaron aber, wie E. E. ausdrücklich bemerkt, schon ursprünglich hebräisch geschrieben worden war.