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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 271

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 271 (sequence 11)
Language
German
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Saadias. 271 verrenkten. Sie hatten einen geebneten Boden, und somit Raum gewonnen für philosophische und exegetische Studien, und alsbald warfen sie sich auf diese mit vollem Eifex. Schon in der frühesten Zeit ergaben sie sich der damals herrschenden arabischen Philosophie, die zwar spater als atomistisch und nicht spekulativ genug, als Philosophie der Medabberim (Mothakhallemun) in Übeln Ruf kam, aber doch damals das jüdisch-philosophische, namentlich religionsphilosophische Studium weckte und sich bald'auch geltend machte zur Beleuchtung der biblischen Stellen, welche in menschlicher Weift von^Gott sprachen. Schon David b. Medwaz sod. Merwan) im Mekammez ^), Josef b. Noach Elbozri, der vor Saadias lebte, wie dessen Zeitgenosse, Josef b. Jakob Elkerkeßani im Maor und Jefeth b. Äli, der um 9532) schrieb, also jüngerer Zeitgenosse des Saadias war, in dem Buche Ne'imoth erwarben sich in diesem Fache bedeutende Verdienste. Es begann nun da schon die conftqnmte Durchführung des Princips, welches von den altern Nabbmen nur sehr leise angedeuLet ^), in ihren eigenen Vergl. über ihn Ztschr. B. II. S. 120 u. Wolf k. ll. IV. S. 10S0 aus Jehudah Hadassi's Eschkhol ha-Nhofer, wo er heißt, was . aberwohlder Vabht-, zu lesen ist, wie er auch von Jeda'jah Brdraschi genannt wird; von ihm wird dort gesagt : er war gelehrt in den Schriften der Nichtjuden wie in medieimschen Büchern. H Vergl. Munk in den iseael. Annalen 1841 Rr. 10 S. 76 und in den <r(Iäiti0N8 (hier Nr. 5) S. 104 Anm. 1; wenn er, wie Munk an ersterer St. ferner berichtet, in dem Comm. zu den Psalmen 16 Jahrhunderte seit dem assyrischen Exile zählt, so ist dies unklar, da er doch die Dauer des Zweiten Tempels, übereinstimmend mit den Rabbinen, auf 420 Jahre bestimmt (E. E. Chaggar 2, 10), und nun noch die Zeit des ersten Exils, die er wahrscheinlich auch zu 70 Jahren rechnet, dazü gezahlt, kaum 14 Jahrhund. ergiebt. 2) Der thalm. Ausdruck als spräche man von Einem, bei dem so -twaS möglich Ware, NQ 1^, „UM das Ohr zu beruhigen durch das, was es erfassen kann," käme cs, daß „man Gott von seinen Geschöpfen abgeleitete Bezeichnungen beilege," vergl. Mekhiltha Abschn. c. 4, häufig in dm spätem Midraschim. —

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