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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 269

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 269 (sequence 9)
Language
German
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Saadias. 269 baniten gegenüber starr in buchstäblicher Auffassung vieler, Stellen, deren Vorschriften von diesen movificirt wurden. So nahmen Äuan und seine Schüler an, das Kneipen des Viehes oder doch der Vögel vertrete auch die -Stelle des Schlachtms, weil ein solches Verfahren bei einem von VogelarteN; dargebrachten Ganzopser vorkommt (3. M. 1, 14), was jedoch die späteru Karaiten wieder von sich wiesen *). Daß die Lehren über Reinheit und Unreinheit jetzt außer Brauch seien, verwerfen sie und bringen sich dadurch in viele Beengungen. So wollten sie auch von dem körperlichen Vergeltungsrechte Auge um Auge u. s. w., das 2 M. 21, 24 u. 3 M. 24, 19 vorgeschrieben wird, nicht lassen (E. E. das.). Von großem Einflüsse war ihre abweichende Ansicht, ihr Halten an dem Ursprünglichen nlit Verwerfung späterer wissenschaftlicher Annahmen, bei der Zeitrechnung und den danach sich richtenden Kalenderbestimmungen und Festtagen. Während die Rabbaniten, nachdem die Übersiedelung der Schulen aus Palästina nach Babylon bereits im 3ten Iahrh. sie auf die Nothwendigkeit hlnwies, s.nicht lediglich von der Sichtbarwerdung des Mondes in Jerusalem abhängig zu in der Abhandlung vorkommt, spricht nich^ dieses Alter, da wir beides auch von Schabthai Donolo wissen, auch Ssalmon ben Jerucham tt.Jefeth(o.Hassan)b. 'Ali (vergk. N. 5 S« 104 A.1) akrostichontische Gedichte haben; im Gegentheile ist der Ausdruck Pi u t für ein ni ch t synagogales Gedicht bei ihm wie bei Schabthai - gerade - Kriterium für ein höheres A tter, wofür auch die große Schwerfättigkeit der Sprache Zeugniß äblegt. Ich denke übrigens, diese kleiüe Abhandlung mit nhch andern alten karäischen Schriften, die ich in Abschrift aus einem Leydener Codex besitze, gelegentlich ganz zu veröffentlichen. Vergl. noch die folgende Anm. Vergl. dieser Zischr. B. II. S. 121, wie ich überhaupt auf diesen Aufsatz hier zum genaueren Verständnisse verweise. Der in der vorigen Anmerk, genannte Menachem behauptet gleichfalls, und sei zwar gleich, nur sei jenes von hinten , dieses von vorn; abweichend meint Jehudah Hadassi in Eschkhol ha-Khofer, die beiden Ausdrücke erklärten einander, und seien ganz gleichbedeutend, sei keineswegs von hinten, sondern gebe blos die an den Nacken sich anlehnenden THeile und Adern an, welche zu -urchschneiden seien. Auch hier huldigt offenbar Menachem derälteren kar. Meinung. —

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