Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 2
- Article
- Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 268 (sequence 8)
- Language
- German
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268 Recensionen rs sei *).—I» gleicher Weift bewiesen sie sich dm Nab- ^Interessant ist hierüber die kleine Schrift des Menachem b. Josef b. Mikhael (so lautet das Akrostichon in den ersten Versen des Einleitungsgedichtes), dessen schon Trigland in seinen Anfragen an Mordokhai b. Nißan Erwähnung that, mit der Ueberschrift: n -VN 'd-ipn L2M'2 v'21 N^IL'L' kn-ann Ndrr worin diese Theorie .-^VVUNN!-wVN PIN N'ixv auseinandergesetzt ist. Sie schließt, nachdem bemerkt ist, er wolle nicht so ausführlich sein, mit den charakteristischen Worten: N1MN-'V^2 N1MN 'N^2d N2NNV r2M 2M2N / n^r< O'^nn '2!>"N nrr'NL' N'27N N'rrnpd px '2!2nr2^2 QN Mx NL'^1 cnn rpnvv O'VINPN vpm Nir^lN^'2NQ N^N1N2 ^rxÄ2M pS 2'L»N1 pnrrn NNW NNNO2 N^IL'' N2j?N1 Ä 7-I2Ä1 1'2NN2 ^Nl'1 NN2^NN1 NW^NNI N->^QN ^'21^1') „Ich schreibe blos ein ganz Geringes von dem Vielen, was darüber zu sagen wäre, nur damit jene Eitel« (die Nabbaniten) nicht stolz thun mögen mit ihrer Behauptung, die Karaiten Hätten keine Schlachtregeln. Im Gegentheile gelten bei uns auch die Bestimmungen, welche bei ihnen gültig sindi allein sie kennen unsere Bestimmungen nicht, und deßhalb ist es auch unerlaubt, von ihrem Geschlachteten zu essen, wie unsere Weisen und Heiligen entschieden haben Gott sende uns bald den wahren Lehrer, der die Herzen der Väter und Kinder wieder friedlich einigt (Mall Ende), er taffe aufhören Mischnah, Thalmüd und Halachah, lehre uns seine Wege, daß wir in seinen Pfaden wandeln." — Dieser Menachem war wahrscheinlich ein Zeitgenosse des Saadias und richtete seinen Brief an einen 'Akilas, der in dem Orte des Saadias wohnte (lies -^N) und von diesem b?kämpft wurde, und er ist derselbe, welcher, wie Mordokhai in seiner Antwort an Trigland (e. 10.) richtig vermuthet, bereits von Aharon b. Josef im Mibchar angeführt wird, indem sich die dort ungezogenen Worte wirklich in der genannten Abhandlung finden, und gleichfalls v. Aharon b.Eliah in'Ez Chajim e. 13 (cci. Delitzsch S. 36', wo er, wie es scheint, auf Josef Elker- , keßani's Behauptung Nückficht nimmt; sollte er nun Zeitgenosse des Saadias sein, so müßte er auch der des Elkerkeßani sein. Sein Akrostichon wie der Ausdruck Hl-O für sein Eiuleitungsgedicht, der *) Diese Art, Verse zu adbreviiren ist bei den Karäern ganz gewöhnlich.