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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 267

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Zur Entwickelungsgeschichte der hebräischen Sprachkunde, biblischen Exegese und hebräischen Dichtkunst unter den arabischen Juden im zehnten, elften und zwölften Jahrhundert [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 267 (sequence 7)
Language
German
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Saadias. 267 geschrieben, gegen sie zu behaupten, obgleich natürlich ein.Theil der Gebote ganz wegfiel. So dehnten sie z. V. die Ehehindernisse, die Verwandtschaftsgrade, von welchen die'Bibel etwa blos einen Fall aufstellt, nach auf- und absteigender Linie, von Selten deS Mannes und der Frau gleichstellend, in so weitem Maße ans, daß, wie Mordokhai b. Nißan sich ausdrückt (Dod Mordokhai c. 4.), nur schwer zwei Personen gefunden werden konnten, die einander heirathen dursten, so daß unter ihnen selbst, und zwar wie eS scheint '), bereits durch einen Zeitgenossen des Saadias, Josef b. Jakob Elkerkeßani, mit dem Zunamen ha-Noeh, eineNeaetion eintrat und die Beschränkungen verringert wurden. Deßgleichen dehnten sie das Verbot des Lichtanzi'mdens am Sabbathe auch überhaupt auf die Benützung des Feuers und Lichtes an demselben aus (E. E. zu 2 M. 35, 3 in beiden Necensionen). Selbst auf das Schlachten des Viehes und die dabei vorzunehmenden Vorsichtsmaßregeln legen sie ein großes Gewicht, nur daß sie hier mehr philosophisch verfahren wollen und Wes darauf zurückfuhren, daß der,Mensch an und für sich nicht das Recht habe, einem andern Geschöpfe das Leben zu nehmen, nur die besondere Erlaubnis dazu von Gott ihn zu dieser Handlung berechtige, sie müsse daher auch mit der möglichsten Schonung für das Vieh und zugleich mit der Vergegenwärtigung deS Gedankens geschehen, daß nur die besondere Gestattung von Seiten des Lebenspenders, dem-es auch freistehe, es^zu jeder Zeit zu entziehen, sie uns möglich machewer das Gesetz der Schonung nicht beachte oder den angegeben Gedanken nicht vor Augen' habe, wie Letzteres bei den Rabbaniten der Fall ist, dessen Schlachten mache das Fleisch nicht zum Essen tauglich, das so geschlachtete Thier sei vielmehr verboten, gleich dem Aase, Man ist bei der einfachen Erwähnung eines Josef ba-Noch in spatern karäischen Schriften immer in Verlegen heil, da es einen altern, den oben Genannten, und einen jüngern dieses Namens^ nämlich I. b. Abraham §dhohen, gie-bt. Jedenfalls ist hie Bshauptuttg. Jehuda Puki's in der Vorr. zu Scha'ar Jshudah, es habe der ältere Gebrauch 600 Jahre lang gegolten, unrichtig' da selbst der spätere Roeh, der Lehrer des so häufig Ln E. E. vorkommenden Jeschu'ah ben 'Ali offenbar spätestens am Anfänge des Ilten Zahrhrinders, also kaum 400 Jahre nach 'Anan lebte

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