Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 2
- Article
- Das Verhältniß des natürlichen Schriftsinnes zur thalmudischen Schriftdeutung
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 243 (sequence 10)
- Language
- German
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zur thalmudischen Schriftdeutung. Eine Skizze. 243 Beweise, sondern als bloße Andeutungen und Winke gelten lassen, bezeichnen die Baraitha's ausdrücklich, gleich der Mischnah (vergl. obeir S. 68), mit der Formel "Ol QM (vergl. Mekhiltha c. 1; das. c. 5 und Sifra c. 11, 1 k. 221 Ii; c. 7; c. 17 und Sifra H Nr. 35; das, was jedoch Sifra a. a. O. fehlt. Q'DQQ'Q Einl. u. c. 1; das c. 1; c. 5 u. 13; c. 8; c. 16; c. 20. — Sifra nach dem -Abschnitte 2^1^ HIc. 1, 5 k. 109 k *). Ende c. 12, 9 k. 207 I). — Sifra dM, I. Nr. 8; das Nr. 11. -st I. Nr. 112. 5)^ I. Nr. 128. NWO I- Nr. 153. H- Nr. 36. H. Nr. 13. H Nr. 219.— Lhoßestha Peßachim c. 10 u. a. a. O.) Noch mit andern Aus« drückm bezeichnen sie es, z. V. OQO „von hier (dieser Vibelstelle) haben die Gelehrten eine Stütze gefunden" für eine gewisse Bestimmung (vergl. Sifra Abschnitt 2^ c. 4, 6 k. 164 a) oder „von hier ist eine Andeutung, ein Wink" (vergl. Sifra Anfang, I. Nr. 116). Alle andern Deutungen sind ihnen vollkommen ernste und berechtigte Gesetzentwicketungen aus den bezüglichen Vibelstellen, deren ernste Absicht wegdemonstriren zu wollen, nur einer rationalistischen Accommodaüonstheorie in den Sinn kommen kann. Der Ausdruck bedeutet den Baraitha's wie der Mischnah nicht mehr und nicht weniger als: erforschen, entwickeln, ohne etwa noch den Nebenbegriff einer nicht ganz berechtigten, neben dem natürlichen Sinne hergehenden oder gar ihm widersprechenden Entwickelung damit zu verbinden) vielmehr war diese Deraschah erst recht die volle erschöpfende Verserklärung. Den Ausdruck AAÖ, welcher sich später als „einfache Erklärung" dem als der gesuchten, *) Diese Stelle ist übrigens lückenhaft; vor dem Satze nämlich V12^> M L'VsbVP svIVI 7V VlhlVVMI, der mit dem Früher» gar keinen Zusammenhang hat und daher Aharon b. Chajim z. St. Schwierigkeit gemacht hat, ist der Satz ausgefallen, den wir in der Thoßefrha Chulli» e. Z lesen: sN 12VV vergl. b. Gemara Chullin 66 I>.