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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 195

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Über Onkelos und seine Übersetzung des Pentateuch'
Date
1844-01-01
Page
Seite 195 (sequence 21)
Language
German
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III. lieber OnkeloS und seine Uebersetzung. 193 besitzen, wie wir ein solches von Onkelos haben. Die Grundlage des letztem mag wohl diel älter als die des ersten sein, und bei Nedaction desselben, die gewiß unter N. Joseph statt gefunden, hat mau die babyl. Version benutzt, wenn anders dieß eine Benutzung zu nennen ist. — Daß Ephraem Syrns unsere Version gekannt hat, müssen wir sehr bezweifeln. Hävernick (a. a. O. S. 76 re.) sagt zwar, daß „wenn auch unsere Thargumim (Onkelos und Jonathan) nicht in der Peschito benutzt sind, sie doch jedenfalls, wie es scheint, dem Ephraem Syrus bekannt waren," und fügt in der Note hinzu, vergl. die Zusammenstellungen bei v. I.enAei'ks de Lpkr. 8. arte Iiermftlibei', Xöm'A5b. 1801.allein bei v. Lengerke findet sich davon nichts, vielmehr meint dieser Gelehrte, daß Ephr. seine Kenntnisse der jüd. Agadoth re., die sehr häufig bei ihm Vorkommen, mehr der mündlichen Belehrung der Juden, als ühren Schriften verdankt*). — Das jerus. Targum in der I. und II. Necension hat gewiß das amsrige benutzt, an manchen. Stellen entlehnt es wörtlich aus ihm, commentirt es förmlich *'*), so daß eine angestellte Vergleichung beider Versionen für die Kritik derselben, die bekanntlich noch sehr iur Argen liegt, manche Ausbeute geben dürste.—- Weniger ist unsere Übersetzung von den übrigen Thargumim (außer dem spÄern Thargum scheni zu Esther und dem zur Chronik) benutzt worden. Vergl. Lengerke a. a. O. S. 17. ex lii8, c^uae modo dixi, et sr "unLversLMr Lpbraemr' iüierprirtationem < Imbitum. et oolorem oon8iderav6ri8, jam veri8imLHLmiim 6886 ctedet, L. maximam 8nae rerwn 8eientiae et oruditionis partem in ludaeornm e o n 8 u e tu d in e 8idi eompara886, in quo illud guidern Wri8i jure tuo inireii8, quo tandem modo, kaetum 8it, ut linZuae sied. 8tudium plane ueAloxerit." (Vergl. noch besonders S. 36.) — Ephraem und die Thargumim haben beide aus gleicher Quelle, aus der Tradition, geschöpft. ' **) Beispiele sind sehr häufig. Beiläufig wollen wir noch benrerkeu, daß es jetzt evident erwiesen ist, daßdasj. Lhargum Lnsemer jetzigen Gestalt, nicht vor der letzten Hälfte des 7tm Jahrhund^ verfaßt sein kann, da, wie Napoport (vergl. Jg. BLkoreth - S. 4 b.) gezeigt, dasielbe G LI, 21 die beiden Frauen Mohameds Chadidscha und Fatirna (dW'DO) erwähnt».

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