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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 189

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Über Onkelos und seine Übersetzung des Pentateuch'
Date
1844-01-01
Page
Seite 189 (sequence 15)
Language
German
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II!. Ueber DnkeloS und seine Ueberschung. 189 Palästina au, und nur die grammatikalische und dialektische Färbung *) zeugt für Babylon, insofern dieselbe dahin mit den palästinensischen Lehrern übersiedelte, daselbst geordnet, und zum Abschluß gebracht wurde. Daher die außerordentliche Ähnlichkeit mit der Sprache des babylonischen Thalmuds, wenn, auch im Thargum in größerer Reinheit, und die Unähnlichkeit mit dem jerusalemitischerij obgleich in le.rikalischer Hinsicht die chaldäische Paraphrase mit beiden Thalmuden in ziemlich gleichem-Verhältnisse steht. Freilich konnte, auch der le.rikalische Gehalt unserer Version sich des Einflusses Babyloniens nicht ganz erwehren. So finden wir immer durch wiedergegeben, ganz nach dem ausdrücklichen Zeugniß des Thalmuds (Chagiga. 13 u) und eine nicht imbedeutende Zahl persischer Wörter^ ausgenommen, (von denen indes; einige schon in der Mischna Vorkommen) wie: **) Perf. (vergl. Freitag. Ler. arab. IV S. 411), Im Einzelnen dies nachzuweisen, geht über den beschrankten Raum einer Zeitschrift, und muß einer besondern Monographie Vorbehalten bleiben. Viele gute Bemerkungen über diesen Gegenstand findet man. zerstreut in Fürst's Lehrgebäude der aram. Sprache Lpzg. 1835 (in den einleitenden Paragraphen und in der LautlehrePund in Vr. Frankens Vorstudien zur Septuaginta. (Lpzg. 1841), § 19 S, 100 ff. — Indes;, wie gesagt, muß besonders auf die Entstehung der Thargumim (dasselbe gilt zum Lheil auch von Ion. b. Usisl zu den Propheten) Rücksicht genommen werden. Auch Läßt sich auf diese Weise leicht dem Einwcmde begegnen: daß die aramäische-Sprache in den Paraphrasen so verschieden von der der B. Esra und "Daniel ist, und deßhalb besonders dem letztem ein höheres Zeitalter als das zweite Jahrhundert v. CH. anzuweisen sei. Bergt. Lengerke (a. a. O.) S. XXXll. der noch aus andern Gründen diese Ansicht zurückweist. **) S. Joseph. Ant. III., 7, 2- MLnr /^crcrr-7^ (so. stehe die Note bei Haverkamp; ferner Hierony. (aä IHoIam clo veste ZLeei'äowli, bei Nonk. in d. Iloxapla zu Lx. 29, 6.) tertiunr A6UU8 68t V68tim6nti, csuock illi clstpellnnt ^Imnet, N08 einZulum» vel palteum, ve) Lonrrrn xosLnmuZ ätoore, Lubyloni novo voeadulo voeant. ' 13

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