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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 2 · p. Seite 188

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 2
Article
Über Onkelos und seine Übersetzung des Pentateuch'
Date
1844-01-01
Page
Seite 188 (sequence 14)
Language
German
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188 M. Ueber Onkelos und seine Übersetzung. das unsrige führt er an zwei Stellen, an, und das des Jon. b. Usiet wird meistentheils unter seinem Namen citirtz letztere (wie Raba, Schüler N. Joseph's/ Abai, N. Nachnmnbar Jitzcha?, N. Aba Lar Mamel) sind eS großentheils ^), die unser Thargüm unter der Bezeichnung „ wie wir übersetzen"-- ) "citiren. In seiner festen Form heißt es im Väb. Thalm. (Kid. 49 n.) (unser Targum) im Gegensatz zu dem (ein Thargum nach subjektiver Ansicht). Spricht'nach der bisherigen Untersuchung schon so Manches für Babylonien als das Land, wo unsere Übersetzung ihre jetzige Gestalt erhielt, so /müssen wir doch diesen Punkt noch näher beleuchten. Gehen wir auf die Genesis, unserer Version zurück, so weift diese ihr als Geburtsland Palästina an, hier war es, wo zuerst die Institution der sabbatlichm Vorlesungen entstanden, dorr welcher sich die chatdäische Übersetzung herschreibt. Will man daher aus der Sprache derselben einen Beweis für das Vaterland äbleiten, so kann dieß nur mit großer Vorsicht geschehen. Der lerikalische Fond Ln unserer'Übersetzung gehört großmtheils *) S. dis oben angeführten Stellen; daß spätere wie R. Aschi, unser Thargum mit der genannten Bezeichnung anführen, wird man natürlich finden, aber daß auch frühere Lehrer und sogar Palästinenser, wie R. Jochanan deffelbe thun, könnte befremdend sein. Mein der Nedacteur des Thalinuds, bdi dem das Thargnm schon in sehr bohem Ansehen . stand, legt früßern Lehrern, ja selbst mischnaitischen, wie N. Jofi (Chnlin 80 a.) als Grund ihrer Behauptung ein in den Mund, in gleicher Geltung wie die heilige Schrift. — Will man dieses Ansknnftsmittel nicht gelten lassen, so hebt sich auch die Schwierigkeit, wenn man bedenkt, daß es auch in Palästina ein Thargum gab, das gewiß mit dem ttusrigen -in väelen Stellen gleich lautete, und von den palästinensischen Lehrern zur Begründung ihrer Diskussionen angeführt wurde Da der Nedaeteur des Thalmuds solche Stellen auch in dem Onkelos - Thargnur fand, so. führte er sie mit der Note „wir (Babylonier) übersetzen" an. **) So nennt auch Ephraem S. die Peschito „unsere Ueber- ' sctzttttg" 0xp. i. 38 o. (nck. 1 Sam. 24,. 4) vergl. Hävernick (a. a O.) S. 9l. - ' - , "

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