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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 131

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Nachträgliches über die Thargumim
Date
1844-01-01
Page
Seite 131 (sequence 8)
Language
German
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MisceNey.' Nachträgliche über die ThargumiM. l3l gleich gemacht werdmp ähnlich finde ich nun, daß in dem Tharg"m das überflüssige aus dem richtig so lautenden Thargum von 2) 2^2^21 (das. 12, 32) hergenommen ist. 8. Wahrend der Pentateuch und die Propheten zum öffentlichen Synagogengebrauche iu'Babylon Übersetzungen erhielten, entbehrten die Hagiographen einer solchen, weil von ihnen ein derartiger Gebrauch nicht gemacht wurde. Daß wir eine alte Übersetzung zu den fünf Megilloth nicht Habens spricht ebeff dafür, daß der Gebrauch, dieselben zu bestimmten Zeiten vorzulesen, der nachbabylonischeu Zeit angehört. Das Vorlesen des Buches Esther ist zwar sehr alt, allein man bediente sich dazu-einer besonder:: Rolle. Jedenfalls ist das Thargüm der Megilloth um mehre Jahrhunderte jünger als das des Jonathan. Ob es babylonischen oder palästinensischen Ursprungs sei, mag ich nicht bestimmen, doch finde ich Zunz'-s Vehäuptung- (S. 65): „Sein Dialekt hält die Mitte zwischen dem.Westaramäischen der vorgenannten Classe (der andern hagiographischen Thargume) und dem Ostäramäischen des bäbhlonischbn Thalüuld^ vollkommen begründet. Nehmen wir z. B. zwei Wörter, in denen das jerusalemische Lhargum vom babylonischen '.sich' unterscheidet, zuur' Kriterium,, und zwar statt ..(Mn) .ststtt (daß), so finden wir in dem Thargum der Megilloth einen gemischten Dialekts da man darin bas oftaramäische und das westaramäische ^I)^^ liest. Die Erscheinung eines solchen Dialektes bedarf der Erklärung, die aber nur durch'An genaues linguistisches Studium aller einzelnen Thargumim und nachthalmudischen Schriften gefunden werden kann. Der Dialekt.der. babylonischen Juden scheint allerdings bald nach der babylonischen Zeit.Änderungen erlitten zu haben, und den ersten Beweis dafür liefert uns der Thalmüd selbst im Traktate Nedarim, von dem R. Ascher richtig bemerkt (zu 2 b): Eigenthümlich -sind z. B. diesem Tractate 4>ie Pronomina dieser (fl 3, H 10, 11^ 22, 23, 38, 50, 62, 66) ssür ^,"1, diese (fl 53, 55, 58, 91) für ^1. diese (pl.) (ki H 30, 37, 38, 48, 49, 79, 91) für K» Zu dem Thargum tz«. PwphdM''WNKimchi' jn ssriüem

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