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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 114

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Neue Beiträge zur Geschichte des Streites über das Studium der Philosophie in den Jahren 1232 bis 1306 [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 114 (sequence 33)
Language
German
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114 Recensiorren. wo die Bezeichnung „thöricht" aus Koheleth 4, 13 hinzuzudenken ist und womit er ohne Zweifel Antoli meint, obgleich Abbam. sch e ntheilig bemerkt, er wisse nicht, auf wen damit angespielt werde—^ der dort.das Volk beherrsche und den sie zum Geistesherrn über sich/gesetzt, ,und über dessen Schrift sich bitter ausläßt. „Um die Wielen, welche ihn studiren, nicht, zu verletzen, habe ich ihn, sagt er, in meinem Schreiben nicht ausdrücklich genannt, nur dir allein) wir haben ihn aus unserm Gebiete verbannt, ..da er in sein Buch Ansichten, niedergelegt, die bitter sind wie Wermuth und Galle... Allein da von den Großen der Niß ausgeht, dietäglich ihn . aufsuchen, was kann ich da thun? können Rosse auf Felsen lausen? Ist jedoch feine Wsicht, mit seinen Pfeilen, zu verderben, so wird der Herr des Weinbergs kommen und die Dornen ausjäten und Abraham, sich dann wieder, freuen seiner Ngchkonttuen".*) Add. hatte hiemit vorläufig gethan, was er konnte, er hatte in offnem Sendschreiben.. seinen vollen Unwillen, der: urM/Ln Flüche ausbrach, ausgesprochenx-einen eigentlichen Bann ins Blaue hinein nach fremdem Lande werfen, wie. wäre Dies möglich.gewesen? Doch beruhigte er. sich noch nicht mit dem an Abbam. Gerichteten, er suchte Schon oben ist bemerkt, daß Abbam.' Ääh'rsch.'' auf Antoli und dessen Schrift Malmad anspielt -- vielleicht hat er ihn auch in, seinem'Schreiben ausdrücklich genannt und späterals er die Sammlung für das große Publikum .anlegte, die Stelle unter- . drückt —, wie Freunde der i Philosophie sprachen es, aber offen aus, die Erbitterung sei vorzüglich auf die Schriften Saum Dhibbon's und ÄntolL's. gerichtet (S. 70)', Jakob b. Makhir, der wohl Add.'s geheimes Schreiben nicht"zu Gesicht bekommen, hält dafür, daß Thibbyn als „der alte König" bezeichnet sei (S. 85), Salomo de Lünel aber behauptete (S. .139), Antoli sei damit lächerlich gemacht. In dessen Schrift, welche nach den Abschnitten des Pentateuchs eingerichtet war, lasen sie auch allsabathlich, und die Schrift, welche Add. hier 0 nenntest wahrschsin- -- lich.'dersMalmad, dem hier entweder witzig jener Name beigetegt wird, weil ddide Wörter' eine^ gleiche Pedeutung' haben ^(dex'Prü- 'gvlji' öder -der-RUercht auch diesen Nebentitel hätte. — Um Mißverständnissen vorzubvugen, sei übrigens hier bemerkt, daß Sa- MS LHLbbon und Antoli bereits längst todt waren, es sich daher hier nur um die Herrschaft ihrer Ansichten Handelt.

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