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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 108

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Neue Beiträge zur Geschichte des Streites über das Studium der Philosophie in den Jahren 1232 bis 1306 [Rezension]
Date
1844-01-01
Page
Seite 108 (sequence 27)
Language
German
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108 Recensionm. ihr gerettet, denn jene sogenannten Veweisr kommen, um den Menschen .von der Furcht Gottes und seiner Lehre' abzuführen. Dem Vernunftgesetze, das du vom 9teligionsgesetze scheidest, dem sollte ich ein Anrecht einräumen? Unsere Thorah sollte nicht euer eitles Gerede, eure Logik überwiegend)" Dem Nabbi einer kleinen Gemeinde, der in einem thalmudischen Gegenstände anders verfahren will, als er für recht hält, droht er nicht blos mit Bann urw starker Geldstrafe, sondern er stellt ihm auch die Aussicht in-den. Hintergrund, er werde ihn, wenn er'nicht nachgebe, als widerspänstigen Lehrer behandeln, der den Tod zu leiden habe-'''ch. Charakteristischer aber sind zwei Entscheidungen, die er im I. 13LO . erläßt. Einem Frevler, der gotteslästerliche 9teden ausgestoßen, räch er die Zunge auszuschneiden, und als der gelehrige Schüler, dem dieser Nach ertheilt worden, bei einem andern Falle, da eine jüdische Wittwe einen sündhaften Lebenswandel mit einem Nichtsuden führt, auf den sinnreichen Gedanken kommt, die Frau solle ihrer' Nase beraubt werden, billigt ihn Ascher vollkommen als ganz angemessen'^). Ascher's Anregung bei seiner Durchreise durch die Provence und namentlich in Montpellier war auf keinen unfruchtbaren Boden gefallen)- nur einer geringen Veranlassung bedurfte eS, um die Zwietracht in Helle Flammen auflodern zu lassen,. und eine solche fand sich bald. Die sympathetischen Kuren waren in der alten Zeit wie im -Mittelalter im vollen Schwünge, und man verband damit magische, astrologische und ähnliche Begriffe) der Thalmud verbietet dieselben bald als götzendienerisch nimmt sie aber bald ganz stillschweigend auf, Mann, sucht in seinem ^thalmudischen Werke ein gewisses vermittelndes System dabei einzuschlagen, in seinen philosophischen Schriften aber weist er sie geradezu ab, und billigt nur solche Heilmittel, die sich, erfahruugsmäßig als nützlich bewiesen haben, wem: auch bei ihnen ein Tieferer natürlicher Zusammenhang zwischen Krankheit, und *) Gutachten s. 55, 9. **) Das. e. 21, 9. **.*) Das. e. 14) 8.u. e. 18, Io. -

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