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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 77

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Das Verhältniß des natürlichen Schriftsinnes zur thalmudischen Schriftdeutung
Date
1844-01-01
Page
Seite 77 (sequence 25)
Language
German
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zur thalmudischen Schriftdeutung. Eine Skizze. 77 Mizwoth e. 2) den Sinn ganz richtig angiebt?-'). Um so naiver., klingt nun. die Bemerkung, mit der Nab Khahana, diese Discussion begleitet: „ich war bereits achtzehn Jahre alt und hatte schon den ganzen Thalmud studirt. und .hatte noch nicht gewußt daß eine Bibelstelle ihren einfachen. Sinn-nicht verliert, bis ich es nun erfahren!" Wie durch und durch getrübt erscheint null gerade das eregetische Bewußtsein der damaligen Zeit in dieser Äußerung. — Von noch geringerer Bedeutung ist eine andere Stelle gleichfalls aggadischer Art. Ein Saducaersoll ek::st einen Rabbi gefragt haben, wie die Stelle (1. M. 19, 24): und der Herr(>°°t1) ließ regnen über Ssedom und 'Amorah Schwefel und . Feuer vom H errn " - zu erklären sei, da doch nach dem Zusammenhänge zu erwarten sei von ihm „da trat ein Wäscher auf und' sagte: laß ihn,- ich will ihm antworten." Heißt es nicht auch (1. M. 4, 23): „Und Lemekh sprach zu seinen Frauen: 'Adah und Zillah, höret'meine Stimme, Frauen Lemekh's, vernehmt mein Wort"/ da müßte es - ja auch heißen: meine Frauen (^^), allein die Schrift bedient sich solcher Redeweise (das Subject zu wiederholen statt eines Fürwortes, und dies ist auch hier anzuwenden (Ssanhedrin 38 i>). Es bedarf keiner weitern Erörterung, daß diese und etwaige ähnliche Stellen, wo der Polemik gegenüber eine -Ausflucht gesucht, nicht aber der natürliche Sinn einer rabbinischen Deutung gegenüher geltend gen NVN^DN VN nvli? 2712"! N7N NUN N2N QN2 NM NM.M ^7.1 2M2N iNdh 2NL? MM^NQMNl NNNN M^N NV81 tmNQ ' - ib N7Q1M M NNM NWNNNM 2NNN°! V2 Ä N2 Mn^i nnxnO mMniv' N2M > ^nnniNiN N7 nmn Das Wort ,,Sadncaer" ist hier von spatern Abschreibern und Druckern für „Christ" gesetzt/ indem solche Stellen, wie der Art r mehrere cu a. O. zusammen gestellt werden, von den Christen znm Erweise der Dreieinigkeit benutzt wurden.^ . . l - n> >

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