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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 72

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Das Verhältniß des natürlichen Schriftsinnes zur thalmudischen Schriftdeutung
Date
1844-01-01
Page
Seite 72 (sequence 20)
Language
German
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72 'IV.)Aa'S"MrhäWMHW Mtürtichen Schriftsinnes chm Alles^eheb! alsein-chellig'er. Lebensernst abgesprochen -werden ckönntd, anzuhestm Hörtcht-üst. Sie^^gehn aber noch weiter. Haben sie nämlich zur 'Begründungirgettd^ einer Meinung eine derartige- Bibeldeutung-geDndmj und dieft Meinung wird von einem. 'Andern bestritten, st-'sinw sie alsbald mit dev-Frage bereit, wozu wenn diest Vibelstellch odettWielMhr Wie in derselben, nach ihrer Betrachtungsweist, biegende Veranlassung zu einer weitern Ausdeiltung von diesem Lehrer' verwendet werde OUsst ^1^2 'l^2 undHe ruhen wicht eher, bissie irgn:d eine andere, ebenso fern liegende, Bestimmung gesunden haben,/die dieser Lehrer aus der Stelle entwickelt habe, woran sich Wann gewöhnlich ditt zweite Frage knüpft, aus welcher andern Stelle denn 'nun jener Lehrer^die' nMtlnngegdbene -Anwendung ableite,t was dann oft zu irnmererneuten Fragen Veranlassung giebst nur selten, und -zwar wenn sich durchaus Nichts finden läßt, begnügt sich die Gemara alizünehmen, der ^Streitende deute eben den Vers gar nichtLTNN hH wöünt abrr keineswegs.ge- -sagt werden soll, dieser Lehrer billige überhaupt ein solches Deutungsverfahren nicht, sondern er wende, es" nur in dem speciellen Falle nicht an.*) Noch bei ändert: Fällen findet sich die Gemara veranlaßt, die Ableitung aus der Schrift aufzugeben z wenn es nämlich als anderweitig erwiesen scheint, daß die Bestiuunung keine biblische, sondern eine blos spätere ist, so muß die bereits aufgefundene Stelle, aus der die Bestimmung hätte abgeleitet werden können als eigentlicher Beleg abgewiestw und blos als geeignet, den Gegenstand daran anzuknüpfen, als „Stütze" betrachtet werden. Aber gerade diestr Satz beweist umsomehr, daß überall, wo man sich nicht genöthigt Nur von einigen Arten dieser Ableitungen nimmt die Gemara an, daß sie von gewissen Lehrern nicht -un gewendet werden, Z. B. ^71^ d. j^d-ch'Hdän» M-r blos auf die übrigen Bücher außer dem Deuteronomumr. eingeschränkt wird, oder nrancho Lebrer wendeten die Methode von andere .an und -gl.; üver W vgl-unten. ,

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