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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 51

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Der Monotheismus in sittlicher Beziehung
Date
1844-01-01
Page
Seite 51 (sequence 8)
Language
German
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M. Der Monotheismus in sittlicher Beziehung, ü I daß er sie wirklich nicht gewann, davon kann man sich wohl, leicht überzeugen. Ja nicht einmal dieam nächsten liegende Idee der Macht comentrirte sich in einer, von jenen geglaubten Gottheiten (Jupiter selbst war nicht allmächtig, er stand unter dem Fatums), dessen Idee in eine trübe.Ungewißheit zerstoß). Es lag vielmehr in der Natur dieser unvollkommnen Vorstellungen, daß sie immer mehr Herabstiegen, immer unwürdiger wurden, sich, immer mehr zersplitterten, ja sich in Gegensätze anflösten und jede Göttlichkeit vernichteten. -Nicht nur das Gute und Edle, sondern auch, 'namentlich in den .letzten Zeiterl, die besondern.Arten der abscherclichsten Lasterhaftigkeit, nicht nur die Liebe, sondern auch Streit und Krieg, nicht nur die Weisheit, sondern auch die Thorheit, nicht nur die Wahrheit, sondern auch Lüge und Trug wurden durch besondere, einander beigeordnete, Gottheiten vertreten. Was war nun die Göttlichkeit an sich? Im Orient allerdings, und namentlich bei den Persern, standen das gute und böse Prineip einander kämpfend gegenüber, das eine sollteendlich, siegen, das andere sich auch zum Guten wenden.' Aber abgesehen davon, daß hierin doch auch eine sehr trübe Vorstellung von göttlicher Weltordnung und Vorsehung liegt, so führte es einige Völker zur ganz alleinigen Anbetung des bösen Princips, wie des Saturn, Kronos, oder Moloch der Phönieier und ihrer Kolonnen, da die menschliche Natur vielfach eher geneigt ist, von dem unsichtbar und. unbegrifftn Göttlichen,: zu dem sie sich nicht zu erheben vermag, mit Furcht - als mit Liebe/ und Vertrauen erfüllt zu werden. Diese Art. von Verehrung/ die eigentlich nur Versöhnung der schadenbringenden Gottheit durch die grausamsten Opfer war, ließ das sittliche Verhältnis; des..Menschen' zur.Gottheit in die entsetzlichste Nacht und Tiefe herabsinken. . Aber auch.selbst Lei den Griechen entstand ja der trojanische Krieg, der Mythe nach-— ein Kampf unter Menschen und. Göttern — durch Beleidigung der Erisi ft So ruft er z. B. rvehe.!. darüber aus , daß das Fatum den Tod .. .. einesihmgellcbtenMauneo verhängt habe. Zl. Tr. 433 ff: L ML L-! or'L ML PtÄrnror' Mk^o»L«cr^cr<) ArM-M/n

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