Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 431 (sequence 13)
- Language
- German
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De Rosst, übersetzt von Hamberger. 431 der Theologie die Rede, sondern von saoro vntioüllü, „biblischer Archäologie." So ist nun ferner in der Vorrede noch unrichtig: S. X!H plu lumlnosv „die glänzendsten Besonderheiten" st. die hervorstechenderen, S. XIV uomo unesto „einen bescheidenen Mann" st. ehrenhaften, dann „daß mein Merkchen nicht allein die Aufmerksamkeit der Freunde der jüdischen Bibliographie, für welche ich sie (?) zusammengestellt habe (io I'üo componta, ich es verfaßt habe), sondern auch die der tiefsten (plu prokouöi, tieferen) Kenner verdienen wird. — Wichtiger sind die Fehler im Buche selbst. Im Art. Aben Czra S. 6 liest man die Worte: „in dem zu Livorno neu aufgelegten Daad la-Chakamim," und mau glaubt, das Büchlein sei dort in einer zweiten Austage erschienen; allein im Originale heißt es: öl kiesco «t-nnpnto „vor Kurzem gedruckt." Unter den Werke» Charisi'S liest man Nr. b (S. 78): „Einen Commentar Maimuni'ü zu Seder Seraim, diätetischen Inhalts, ebenfalls aus dem Arabischen ins Hebräische überseht;" was die unterstrichenen Worte bedeuten, versteht wohl Keiner, der diesen Commentar kennt, und ebensowenig begreift man, wie d. Uebers. dazu kommt, wenn man das Original einsieht. — Unter den Werken Naschi'S wird (Jsaaki S. 129 Nr. 3) aufgezählt ein Commentar zum Mischnahtractate Aboth, von welchem d. N. sagt, er befinde sich in seiner Bibliothek in sechs Codd., und die Uebersehung fährt fort: „außer vier andern unter der Aufschrift Rabbi Meir." Man denkt etwa, in diesen Handschriften finde sich derselbe Commentar, nur einem gelassen N. Meir beigelegt; im Originale. jedoch heißt es: uul enpitolo U. kl., d. h. znm Abschnitte N. Meir. Die Sache verhält sich nämlich so: der Mischnahtractat Aboth hat fünf Abschnitte, denen als sechster eine Baraikha mit den Anfaugsworten hinzugefügt wird. Der Tractat Aboth wird in allen diesen sechs Abschnitten zu gewissen Zeiten öffentlich in der Synagoge verlesen und wurde daher häufig